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Großübung bei Wehlen

11.09.2008
Zu einer großen gemeinsamen Übung kamen jetzt die drei Züge der Samtgemeinde Hanstedt zusammen. Das Übungsgebiet befand sich im Weseler Ortsteil Wehlen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide.
Insgesamt 13 Feuerwehren, von 15 Wehren, der Samtgemeinde Hanstedt sind im Zug Waldbrandbekämpfung, Zug Wasserförderung 1. und Zug Wasserförderung 2. eingeteilt. Bisher haben die Züge seit ihrer Zusammen-stellung von vor zwei Jahren erst einmal zusammen geübt, bisher wurde immer alleine geprobt. Dieses Mal sollte wieder das Zusammenspiel aller drei Züge getestet werden. Übungsgebiet war eine große Parzelle in dem Waldgebiet bei Wehlen. Eine vom Wald umgebene Freifläche von ca. 20 ha war hier die vermeintliche Einsatzstelle. Hier sollte durch eine brennende Strohpresse ein Feuer ausgebrochen sein das auf das Waldstück übergesprungen war. Zu den drei Zügen der Samtgemeinde Hanstedt kam noch das Einsatzleitfahrzeug des Landkreises Harburg, der ELW 2 aus Ashausen dazu.
Während der Waldbrandbekämpfungszug unter Leitung des stellv. Ortsbrandmeisters von Hanstedt, Frank Benecke, in einem Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge das Wasser an die vermeintliche Einsatzstelle brachten, mussten die beiden Wasserförderungszüge 1. und 2., geleitet vom Ortsbrandmeister aus Dierkshausen Werner Menke und stellvertretenden Ortsbrandmeister aus Nindorf Claus Szczesinski, eine Schlauchleitung in dem riesigen Waldgebiet aufbauen, die anschließend zusammen insgesamt 2000 Meter Länge aufwies. Koordiniert wurde dieser Übungseinsatz dann vom Einsatzleitwagen ELW 2 aus Ashausen. Die Besatzung hatte mit dem Funkverkehr alle Hände voll zu tun. Jede sich neu einstellende Situation wurde sofort hier erfasst und abgearbeitet. Ausgearbeitet hatte diese Großübung ein Team unter Leitung des Gemeindebrandmeisters der Samtgemeinde Hanstedt Klaus Stöckmann und Ortsbrandmeisters Wesel Werner Rademacher.
Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann betonte, daß mit dieser Übung aufgezeigt werden sollte, wo die Grenzen der drei Züge sind und wie der Stand der Ausbildung sowie das Zusammenspiel untereinander sind. Insgesamt waren 14 Feuerwehren mit insgesamt 16 Fahrzeugen und 115 Feuerwehrleuten für diese Übung zusammengekommen.

Foto und Bericht: Arne Behrens

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