Wer hatīs erfunden...
11.09. - 13.09.2009 Zum ersten Mal fand bei unseren Schweizer Feuerwehrkameraden aus Niederurnen im Kanton Glarus der "Glarner Feuerwehrmarsch" statt.
Natürlich ließen es sich neun Brandschützer aus Hanstedt und zwei Kameraden der Egestorfer Feuerwehr nicht nehmen und nahmen mit zwei Gruppen am ersten Marsch teil. Als Verstärkung waren drei "Groupies" - zwei Mitglieder der Altersabteilung und unser "aktiver Alterpräsident" Claus Timm - mit dabei.
Zwei weitere Hanstedter Feuerwehrleute waren von unseren Schweizer Kameraden in das Organisationskomitee einberufen worden und reisten bereits am Donnerstag an. Drei Kameraden, die nicht mitfliegen wollten, und unsere "Groupies" fuhren am Freitag die fast 900km lange Strecke mit drei eigenen PKW und nahmen die Einsatzanzüge der Kameraden mit, die am Freitagabend von Hamburg nach Zürich flogen.
Ebenfalls aus der Norddeutschen Ebene angereist war eine Gruppe der Feuerwehr aus Salzhausen, eine aus Luhdorf und zwei Gruppen aus Hörpel. Nachdem alle auswärtigen Gruppen angekommen waren, wurden sie am Freitagabend vom Präsidenten des Schweizer Organisationskomitee Hanspeter (Hampi) Speich begrüßt und zu einer Willkommensparty eingeladen. Am Samstag starteten ab 10.00 Uhr insgesamt 18 Gruppen aus der Schweiz und aus Deutschland zu einem ca. 12km langen Fußmarsch rund um Nierder- und Oberurnen. Dabei waren auch etliche Höhenmeter zu überwinden, die den norddeutsche Gruppen zu schaffen machten. Unterwegs mussten an verschieden Posten theoretische und praktische Aufgaben aus dem Feuerwehrwesen gelöst werden, es gab Fragen zum Allgemeinwissen und am Ziel wurde mit viel Wasser in Spielen die Geschicklichkeit der Teilnehmer getestet. So mancher wurde dabei nass. Bei der Siegerehrung konnte eine Hanstedter Gruppe den Pokal für den zweiten Platz mitnehmen und ereichte damit den besten Platz aller Deutschen Gruppen. Dementsprechend feucht war dann auch die "Afterparty".
Während am Sonntag die aktiven Kameraden mit ihren Autos bereits nach Hause fuhren, nutzten die "fliegenden Kameraden" den freien Tag auf ihre Art. So entschied sich ein Feuerwehrmann am Flughafen dann doch lieber für eine Mitfahrt mit den Senioren am Montag.