Nachrichten
Weihnachten bei der Feuerwehr
17.12.2006
Am 3. Advent treffen sich die Feuerwehrkameraden ob jung, ob alt im Feuerwehrhaus Hanstedt, um bei Kaffee und Kuchen ein paar nette Stunden zu verbringen. Ganz im Mittelpunkt stehen allerdings die Kinder, welche immer schon ganz gespannt auf das Erscheinen des Weihnachtsmanns hoffen, der auch stets kleine Geschenke in seinem Sack mit dabei hat.
Sie müssen Ihren Flash-Player aktualisieren.
Einsatzleitwagen Hanstedt ab nun mit modernster
Einsatzlenkungstechnik ausgerüstet
04.12.2006
Fast auf den Tag genau vor 15 Jahren wurde das Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Hanstedt in Dienst gestellt und unterstützt seitdem die Einsatzleiter innerhalb der Samtgemeinde Hanstedt bei größeren Schadensfällen. Aber auch beim Elbehochwasser konnten die Zugführer wiederholt auf die Hilfe und Kommunikationstechnik dieses Fahrzeuges vertrauen.
Die vorgehaltene Technik ist jedoch mittlerweile auch schon 15 Jahre alt. Trotz knapper öffentlicher Mittel, entschloss man sich bei der Feuerwehr Hanstedt dennoch, die Technik für die Einsatzlenkung komplett auf den neusten Stand zu bringen. In über 130 freiwilligen Arbeitsstunden wurden nun zahlreiche Komponenten ergänzt und ausgetauscht. Mithilfe einer neu eingebauten Computeranlage werden den Einsatzkräften nun alle Informationen auf einen Blick verfügbar gemacht. Ob digitale Karten oder Wasserentnahmestellen; alle Informationen sind nun sekundenschnell verfügbar und zu jedem Einsatzort spezifisch abfrufbar. Der genaue Fahrzeugstandort wird dabei über ein GPS-System genau angezeigt. Eine neue Telefonanlage und ein Fax-Gerät ergänzen die Neuerungen. „Mit der Hochverfügbarkeit der einsatzspezifischen Daten, wird die Arbeit auf dem Einsatzleitwagen deutlich aufgewertet und erleichtert“, skizzierte der Kreisfunkbeauftragte und Initiator der Aktion Stefan Ribbrock die Vorteile dieser außergewöhnlichen Umbauaktion. Finanziert wurden die Bauteile zu je gleichen Teilen durch die Samtgemeinde Hanstedt, die die Mittel für das dringend benötigte Fax bereitstellt und durch finanzielle Mittel aus freiwilligen Spenden an die Feuerwehr Hanstedt.
Für eine sichere Advents- und Weihnachtszeit
Tipps im sicheren Umgang mit Weihnachts-bäumen/Adventsgestecken von der Feuerwehr
29.11.2006
Alle Jahre wieder kommt es auch im Landkreis Harburg gerade in der Weihnachtszeit bzw. Vorweihnachtszeit immer wieder zu folgenschweren Zimmer-, Wohnungs- und Gebäudebränden durch brennende Weihnachtsbäume oder Adventskränze.
Viele Menschen werden bei den Bränden verletzt oder kommen ums Leben, die Sachschäden gehen in den Millionen. Im vergangenen Jahr mussten die Wehren im Landkreis zu vier solcher „adventstypischen“ Brandeinsätze ausrücken, bei einem Einsatz brannte dabei ein Wohngebäude, bedingt durch einen brennenden Weihnachtsbaum, nahezu vollständig aus.
Damit dieses Risiko verringert wird, geben die Feuerwehren des Landkreises Harburg auch dieses Jahr wieder Tips im richtigen Umgang mit Adventsgestecken und Weihnachtsbäumen.
Adventsgestecke sollten auf einem festen, nicht brennbaren Unterstand stehen ( z.B. Teller ).
Trockene Zweige sollten ständig gegen frische ausgetauscht werden. Brennende Kerzen sollten nicht ausgepustet sondern erstickt werden, glühende Dochtteilchen können noch Stunden später den Kranz in Brand setzen.
Adventsgestecke sollten möglichst frisch, d.h. erst kurz vor Beginn der Adventszeit gekauft bzw. in Eigenregie hergestellt werden.
Die beliebten Gestecke bei einem längerfristigen Verlassen des Raumes auf jeden Fall löschen.
Die Adventsgestecke sind weiterhin so aufzustellen, dass sich nicht durch Luftzüge umfallen !
Beim Kauf eines Weihnachtsbaumes ist darauf zu achten, daß er nicht nadelt. Bis zum Weihnachtsfest sollte der Baum in einem Gefäß mit Wasser stehen.
Den Weihnachtsbaum fest und sicher aufstellen. Unbedingt darauf achten, daß der Baum nicht in der Nähe von Öfen oder Heizkörpern steht bzw. evtl. Fluchtwege versperrt.
Reichlich Abstand zu brennbaren Einrichtungsgegenständen wie z.B. Gardinen oder Tischen mit Tischdecken halten.
Kerzen sollten nicht unmittelbar unter einem Ast angebracht werden, außerdem sollten Kerzenhalter und Kugelgelenke intakt sein. Die Kerzen sollten von der Spitze des Baumes nach unten entzündet werden. Gelöscht werden sollen die Kerzen dann von unten nach oben.
Vermieden werden sollte brennbarer Christbaumschmuck wie zum Beispiel brennbare Kerzenhalter.
Ein Weihnachtsbaum mit brennenden Kerzen sollte nie unbeobachtet gelassen werden. Für den Fall eines Brandausbruches sollte stets ein geeignetes Löschmittel ( Ei-mer mit Wasser ) bereit stehen.
Auf keinen Fall brennbares Dekorationsmaterial am Weihnachtsbaum befestigen, schon der geringste Windstoss könnte dieses entfachen.
Defekte Lichterkettens sollten keinesfalls repariert werden, lieber auf Nummer Sicher gehen und eine Ersatzkette besorgen.
Unbedingt erforderlich ist auch eine Überprüfung von vorhandenen Feuerlöschern und Rauchmeldern auf den Betriebszustand.
Zwingend erforderlich sind dabei die lebensnotwendigen Rauchmelder, die im Falle eines Brandes die Bewohner gerade in der Nacht vor den durch das Feuer entstehenden lebensgefährlichen Rauchgasen frühzeitig warnen.
Sollte es zu einem Brandausbruch kommen, unverzüglich die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 informieren.
Im Falle eines Brandes ist, wenn eigene Löschversuche fehlschlagen, unverzüglich die Wohnung/das Haus zu verlassen und auf das Eintreffen der Feuerwehr zu warten. Auch wenn die Löscherfolge Wirkung zeigen, ist dennoch die Feuerwehr unverzüglich unter der Notrufnummer 112 zu alarmieren.
Möglichst genaue Angaben machen ( Wo brennt es, was brennt, sind Menschenleben in Gefahr ... ). Die Feuerwehr dann einweisen.
Bei Einhaltung aller Tips wünschen die Feuerwehren des Landkreises Harburg „ FROHE WEIHNACHTEN“ und eine schöne Adventszeit !
Bilder : Jahr für Jahr gehen durch Unachtsamkeit immer wieder Adventsgestecke in Flammen auf, die Feuerwehren müssen dann ausrücken um die Brände zu löschen
wie hier bei einem Wohnzimmerbrand in Jesteburg
Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg
Bild: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg (Archiv)
Homepage
Hanstedter Feuerwehrball mit über 200 Gästen
– Gelungenes Fest zum Abschluss des Jubiläumsjahres
28.10.2006
Von Anfang an herrschte eine ausgelassene Stimmung in der festlich geschmückten Schützenhalle. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hanstedt hatten wieder Freunde und Förderer zum diesjährigen Feuerwehrball eingeladen, der zugleich die Abschlussveranstaltung des Jubiläumsjahres bildete. Und einmal mehr erwartete die über 200 Gäste in der Hanstedter Schützenhalle ein vergnüglicher Abend. Gleich zu beginn durfte herzhaft gelacht werden, denn das Hanstedter Unikat Udo Harms fasste als „Gründungsmitglied“ stilecht verkleidet die vergangenen Jahrzehnte in Versform zusammen. Nach einem gemeinsamen Essen, welches das Team des Hotels Sellhorn gewohnt professionell servierte, begrüßte Ortsbrandmeister Carsten Röhrs die Gäste und nutzte die Möglichkeit, sich bei seinen Kameraden für den nimmermüden Einsatz während der vielen Festivitäten des ablaufenden Jahres zu bedanken. Hiernach war schließlich die Tanzfläche frei und bis weit nach Mitternacht durfte sich zu fetzigen Rhythmen bewegt werden, ehe auch die letzten Besucher den Weg nach Hause fanden.
Feuerwehr Hanstedt so attraktiv wie nie zuvor
TLF wird zur Chef-Sache
13.10.2006
Sichtlich zufrieden mit der aktuellen Personalstärke zeigte sich jetzt der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt Carsten Röhrs auf der diesjährigen Dienstversammlung im Hanstedter Feuerwehrhaus. Entgegen dem erschreckendem Mitgliederschwund auf Bundesebene von 5,8% im letzten Jahr, hat der aktive Dienst in der Feuerwehr Hanstedt nichts von seiner Attraktivität verloren. Gleich 6 Neueintritte, darunter 3 Frauen, konnte in den letzten Monaten verzeichnet werden. Dies, so führte Röhrs weiter aus, sei sicherlich auch das Ergebnis der überzeugenden Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Wehr in diesem Jahr, an denen immer wieder die Arbeit der Feuerwehr dem Bürgern nahe gebracht wurde. Diese lobte auch der anwesende Samtgemeindebürgermeister Volker Hintz und stellte noch einmal die Spendenaktion zur Anschaffung einer Wärmebildkamera als beispielhaft heraus. Ausdrücklich dankte er den vielen Spendern im Namen der Samtgemeinde Hanstedt, die dadurch auch ein Stück sicherer geworden sei. Eindringlich beschrieb Ortsbrandmeister Carsten Röhrs den Zustand des 32-Jahre alten Hanstedter Tanklöschfahrzeuges. Spätestens 2007 müsse dieses durch ein modernes ersetzt werden, da eine Wiedererteilung der TÜV-Plakette mehr als fraglich erscheint. Dies will nun Volker Hintz ganz oben auf die Tagesordnung des neu gebildeten Samtgemeinderates setzen. Er hoffe dann bereits Anfang 2007 die Ausschreibung durchzuführen, sodass in der zweiten Jahreshälfte die Auslieferung erfolgen könne.
Wohlwollend nahm dies auch der Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann zur Kenntnis und gratulierte der Wehr noch einmal zu dem tollen Jubiläumsauftritt und informierte zudem über die neu gestaltete Truppmannausbildung. Das diese Veränderungen auch immer mehr Bürokratie für die Führungskräfte mit sich brächten, bezeichnete Stöckmann als besonders ärgerlich.
Eine Beförderung konnte auch noch ausgesprochen werden. Der stellvertretende Leiter Atemschutz und stellvertretende Gerätewart Florian Menke darf sich jetzt Hauptfeuerwehrmann nennen. Feierlich wurde es dann als Stöckmann zwei Kameraden für 25-jährige Mitgliedschaft auszeichnete. Peter Röhrs und Carsten Röhrs, beide Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr, haben in dieser Zeit immer wieder Verantwortung in der Feuerwehr übernommen, so Stöckmann in seiner Laudatio. Die beiden Brüder seien ein Vorbild für ehrenamtliches Engagement führte auch der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Benecke aus.
PKW im Graben, 3 verletzte Personen
20.09.2006
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, so lautete das Szenario, mit dem sich nun die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hanstedt im Rahmen des Aus- und Fortbildungsdienstes konfrontiert sahen. Ein PKW besetzt mit 3 Personen war mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich überschlagen und war dann in einem trockenen Graben auf der Seite zum Liegen gekommen, so skizzierten Olaf Lubowietzki und Florian Menke die perfekt ausgearbeitete Übung. Eine Person war dabei aus dem Fahrzeug geschleudert worden und wurde vermisst, sie galt es mit Hilfe der Wärmebildkamera zu suchen. Schwierig gestaltete sich die Rettung der eingeklemmten Personen. Mit hydraulischem Gerät und improvisatorischem Geschick gelang es dann den Einsatzkräften diese schonend nach den Grundsätzen der Patientengerechten Rettung aus dem Wrack zu befreien. In einer kurzen Abschlussbesprechung wurde sich dann kritisch mit den aufgetretenen Fehlern auseinandergesetzt und Alternativen im taktischen Vorgehen diskutiert. Diese Übung gehört zu über 30 Aus- und Fortbildungsdiensten im Jahr, an denen die Kameradinnen und Kameraden immer wieder die Handgriffe mit den ihnen zur Verfügung stehenden Geräten üben, oder theoretisch in Einsatztaktik geschult werden.
Doppeltes Eheglück bei der Feuerwehr Hanstedt
01.09.2006
Innerhalb weniger Wochen konnten sich die Hanstedter Brandschützer gleich über zwei Hochzeiten ihrer Kameraden freuen. Zum einen heiratete Herbert von Felde seine langjährige Freundin Britta. Der 38-jährige Postbeamte und die 35-jährige Angestellte der Telekom haben bereits einen 1 ½ jährigen Sohn zusammen und leben bereits mehrere Jahre im eigenen Einfamilienhaus.
Und auch der Hanstedter Jugendwart Thomas Lüdtke führte jetzt seine Claudia vor den Traualtar in der Bispinger Kirche. Der selbständige Tischlermeister hat ebenfalls bereits einen Sohn und hat in Brackel einen eigenen Tischlerbetrieb. Beide Paare erwartete nach der Trauung die eigenen Kameraden, welche symbolisch mit kleinen Spielchen die Ehetauglichkeit des frisch getrauten Paares testen wollten, ehe, nach ausgiebiger Gratulation, der Weg frei gemacht wurde zu einer ausgiebigen Hochzeitsfeier.
Feuerwehr Hanstedt siegt beim Feuerwehrmarsch
in Lübeck-Moisling
19.08.2006
Seit vielen Jahren besuchen die Kameraden der Feuerwehr Lübeck –Moisling schon den Original Hanstedter Feuerwehrmarsch im Mai jeden Jahres und mittlerweile hat sich eine enge Freundschaft mit der Feuerwehr Hanstedt entwickelt. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens veranstalteten die Brandschützer von der Trave nun zum ersten Mal auch einen Feuerwehrmarsch und die Hanstedter Kameraden ließen es sich natürlich nicht nehmen mit einer Gruppe teilzunehmen. Und die Reise sollte sich lohnen, denn am Ende des Tages stand der Sieger von 16 aktiven Gruppen fest: Die Gruppe aus Hanstedt konnte in allen Disziplinen überzeugen und den Siegerpokal mit nach Hanstedt entführen!
Wespen, Bienen und andere scheinbare Übel
Anfragen mehren sich bei der Feuerwehr zur Beseitigung von Wespennestern
11.08.2006
Wenn die Pflaumen an den Bäumen reifen, werden auch die Klagen über Wespen, Bienen und andere stechende Insekten wieder lauter. Schnell wird dann gefordert, die entsprechenden Nester zu entfernen und auch bei der Feuerwehr Hanstedt mehren sich in diesen Tagen die Anfragen dazu.
Viele dieser nützlichen Insekten umgeben immer noch Vorurteile und übertriebene Ängste, die aus alten Sagen des Volksmundes resultieren. Die immer wieder gehörte Meinung, dass 7 Stiche einer Hornisse ein Pferd töten u.ä. gehört dabei wie viele andere Weisheiten in das Reich der Fabel.
Was alle dieser Insekten, die man unter dem Überbegriff der Hymenopteren zusammenfasst gemeinsam haben ist, dass ihr Stich zwar schmerzhaft aber nicht gefährlich ist. Nur lediglich 2-3% der Bevölkerung leiden unter einer Insektenallergie, bei der eine heftige Reaktion auf die im Insektengift vorhandenen Eiweiße erfolgt, ein entsprechender Allergietest beim Arzt kann hierbei Klarheit verschaffen und entsprechende Vorsorgemaßnahmen können getroffen werden. Daher sind die entsprechenden Nester an den allermeisten Standorten völlig harmlos und ein ruhiges Vorgehen ohne übertriebene Ängste lassen diese nützlichen Tierchen zu friedlichen Nachbarn werden.
Die Feuerwehr rückt zu Wespennestern u.ä. übrigens nur dann aus, wenn eine konkrete Gefahr vorliegt. Eine Gefahr durch Hymenopteren ist
dann gegeben, wenn die Nutzer einer Einrichtung in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind und sich dadurch vor dem Insektenbefall
nicht ausreichend schützen können. Dies ist z.B. in Krankenhäusern, Kindergärten und Altenheimen gegeben.
Eindrücklich hinweisen möchten wir auf die Tatsache, dass Hummeln und Hornissen unter Artenschutz stehen. Für eine Beseitigung oder Umsetzung ist eine Befreiung von den artenschutzrechtlichen Verboten erforderlich. Die Umweltverbände oder die entsprechenden Behörden des Landkreises geben hier weitere Auskunft.
Weitere Informationen finden Sie hier:
BUND – Infoflyer „Umgang mit Wepsen und Hornissen“
"Danke" - Schild ziert das Spendenbarometer
04.08.2006
Die Begeisterung über das sensationelle Ergebnis der Spendenaktion „Wärmebildkamera für Hanstedt“ reist bei der Feuerwehr Hanstedt immer noch nicht ab. Um diese Begeisterung auch die vielen Spenderinnen und Spender spüren zu lassen, montierten die Hanstedter Brandschützer kurzer Hand ein großes Schild quer über das prall gefüllte Spendenbarometer. „Danke“ steht dort nun in großen Lettern geschrieben und selbst dies kann immer noch nicht die Dankbarkeit in Worte fassen, die die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hanstedt empfinden. „Die große Anerkennung für unsere Arbeit, die wir in den vielen Gesprächen mit den Spendern erfahren durften, war sensationell“, fasst der Projektleiter Stephan Garbers seine Eindrücke zusammen. Und auch der Ortsbrandmeister Carsten Röhrs ergänzt:
„Den Rückhalt in der Bevölkerung auf den sich die Feuerwehr Hanstedt verlassen kann, haben die Bürger in einer Weise bewiesen, wie es wohl eindrucksvoller nicht geht!
Hanstedt in Rot und Blau!
Tag der Feuerwehr begeistert über 1000 Zuschauer!
02.07.2006
Es war ein begeisternder Tag mit einem durch und durch spannenden Programm, welches die Männer und Frauen um Ortsbrandmeister Carsten Röhrs am Sonntag auf die Beine gestellt hatten. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums, hatte man keine Kosten und Mühen gescheut, die Vielseitigkeit der Feuerwehren und natürlich auch der befreundeten Hilfsorganisationen vorzustellen. Neben einer umfangreichen Fahrzeugausstellung, in der die interessierten Besucher sowohl hoch moderne Einsatzfahrzeuge als auch liebevoll restaurierte Oldtimer bestaunen konnten, waren es auch die vielen Vorführungen, die immer wieder zu großem Applaus führten. So waren die Taucher der Feuerwehr und DLRG Buchholz angerückt um ihre Arbeit in einem riesigem „Aquarium“ vorzuführen. In einem 30 000 Liter fassenden und mit Glasfenstern versehenen Container gelang es ihnen eindrucksvoll ihre Arbeit auch außerhalb von trüben Seen und Flüssen zu präsentieren. Aber auch die Polizei und der Umweltzug des Landkreises informierten die Besucher. Menschentrauben bildeten sich stets bei den Einsatzdemonstrationen am Vorführgelände. Ob der DRK-Rettungsdienst des Landkreises Harburg, der hautnah die Versorgung eines aus großer Höhe gestürzten Arbeiters durchführte, oder die Rettungshundestaffel der Johanniter Unfallhilfe aus Stade, - stets gab es großen Applaus, für die Akteure, die bei strahlendem Sonnenschein ihr Können demonstrierten. Erstmals wurde auch die neue Wärmebildkamera der Feuerwehr Hanstedt vorgestellt. In einem Container, in dem die Sicht durch Disconebel stark eingeschränkt war, konnten die Besucher das neue Hightech-Gerät ausprobieren.
Natürlich nutzte auch die Feuerwehr Hansted diesen Tag, um ihr Fachwissen und Können zu demonstrieren. Ob die Rettung eines eingeklemmten Unfallopfers aus einem PKW oder die Rettung einer Person aus einer brennenden Wohnung: Souverän verrichteten die Hanstedter Brandschützer ihre Arbeit und ernteten dafür viel Beifall von den über 1000 Zuschauern, die sich über den Tag verteilt in der Ortsmitte Hanstedts eingefunden hatten. Dafür das die vielen Handgriffe und Maßnahmen den Besuchern auch verständlich erklärt wurden, zeichnete Stefan Ribbrock verantwortlich, der spritzig und wortgewandt durch den Tag führte. Den Abschluss des Tages bildete der Nachwuchs. Neben einer Löschübung der Jungendfeuerwehr wurden auch die glücklichen Gewinner des Malwettbewerbes bekannt gegen, die sich nun über wertvolle Preise freuen können. Am Abend hörte man es dann immer wieder aus allen Munden: „Das war ein toller Tag!“
Festakt im Feuerwehrhaus
Feuerwehr Hanstedt feiert 100-jähriges Jubiläum
01.07.2006
Feierlicher hätte man den offiziellen Festakt zum 100-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Hanstedt wohl nicht gestalten können. Über 100 geladene Gäste aus Feuerwehr, Politik und öffentlichem Leben waren der Einladung gefolgt, um im festlich geschmückten Feuerwehrhaus Hanstedt am exakten Gründungsdatum die offizielle Jubiläumsveranstaltung zu begehen.
Nach einem Sektempfang begann der Abend mit einem kurzen Film, der szenenhaft die letzten 10 Jahre widerspiegelte, ehe der Ortsbrandmeister Carsten Röhrs in einer munteren Rede die Gäste begrüßte und selber die erste Bilanz des laufenden Jubiläumsjahres zog. Er unterstrich erneut die Kameradschaft und den Teamgeist unter seinen Kameradinnen und Kameraden, auf die zu jeder Zeit verlass sei.
Im folgenden bat dann Wolfgang Lubowietzki, der souverän und charmant durch den Abend führte, den Pastor und Notfallseelsorger der Hanstedter Kirchengemeinde Marcus Krause ans Mikrofon. Humorvoll und begeisternd zog er anhand der Geschichte über den heiligen St. Florian, dem Schutzpatronen der Feuerwehrleute, die Parallelen zur Hanstedter Feuerwehr und stellte erneut den hohen Wert des ehrenamtlichen Engagements in dieser heraus.
Nach den Grußworten der Politik, ergriff der Kreisbrandmeister Dieter Reymers das Wort. Eindringlich warnte er vor den Überlegungen mancher Politiker, Feuerwehren leichtsinniger Weise zu schließen. Das was kurzfristig vielleicht finanzielle Entlastung bringe, werde sich in späteren Jahren, im Zuge der Überalterung der Gesellschaft, als Fehler erweisen, dessen Folgen jetzt noch nicht abzusehen seien. Begeistert zeigte sich Reymers vom Hanstedter Feuerwehrbuch. Damit sei Dieter Albers und der Arbeitsgruppe ein großes Werk gelungen, dass ihres Gleichen suche. Für seine Verdienste um die Arbeit in der Feuerwehr, konnte dann Albers aus den Händen von Dieter Reymers das niedersächsische Ehrenzeichen in Silber entgegen nehmen. Zum Ende der Veranstaltung stand dann noch einmal ein echter Höhepunkt an. Die Projektgruppe „Wärmebildkamera für Hanstedt“ konnte an den Ortsbrandmeister Carsten Röhrs die neue Wärmebildkamera übergeben. Das dieses „Geburtstagsgeschenk“ so zeitig komme, darüber sei er immer noch überrascht, fasste der überglückliche Röhrs den Verlauf der Spendenaktion zusammen, ehe er schließlich die Gäste an das Buffet bitten konnte.
Hanstedter Feuerwehr sagt "Danke"!
22.06.2006
Aktion „Wärmebildkamera für Hanstedt“ endet mit sensationellem Ergebnis!
Am heutigen Tag beendete die Hanstedter Feuerwehr wesentlich früher als erwartet die anlässlich des 100-jährigen Jubiläums durchgeführte Aktion „Wärmebildkamera für Hanstedt“, da bereits jetzt, knapp drei Monate nach dem Start, die angestrebte Summe von 15.000 Euro zusammen gekommen ist. Ja das Ziel wurde sogar noch überboten: Genau 16.767 Euro gingen an kleinen und großen Spenden bis heute auf dem Spendenkonto ein. „Wir haben zwar nie am Erfolg dieser Aktion gezweifelt, aber dass wir in nur wenigen Wochen unser Ziel erreicht haben, das stimmt uns froh und glücklich“ so der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hanstedt Carsten Röhrs.
Seit Anfang April steht auf dem Gelände der Sparkasse Harburg-Buxtehude ein großes Spendenbarometer, auf dem jederzeit der aktuelle Spendenstand abgelesen werden konnte. Zügig kletterte der Pegel fast täglich nach oben. „Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn die Bevölkerung ihre Verbundenheit zur Feuerwehr durch so viele Spenden ausdrückt“, so Röhrs weiter. Aber auch durch eigene Aktionen arbeiteten die Kameradinnen und Kameraden stetig am Ziel, der Tanz in den Mai sei hier nur beispielhaft genannt. Mit der Scheckübergabe durch die Volksbank Nordheide wurde nun das offizielle Ende dieses wohl beispiellosen Vorhabens erklärt. Nun hoffen die Hanstedter Brandschützer auf eine pünktliche Lieferung dieses einzigartigen Geburtstagsgeschenkes, denn am 2. Juli auf dem Tag der Feuerwehr will man erstmals dieses moderne Einsatzgerät der Öffentlichkeit präsentieren. „Die Hanstedter Bürger haben ihrer Feuerwehr, aber vor allem sich selber ein großes Geschenk gemacht“ resümierte ein sichtlich zufriedener Ortsbrandmeister.
Feuerwehr Hanstedt präsentiert sich auf Dorffest
– Luftballonwettfliegen ein voller Erfolg
18.06.2006
Die Feuerwehr Hanstedt präsentierte sich zu ihrem 100-jährigen Jubiläum erstmals auf dem Hanstedter Dorffest mit einem Info-Stand. hier konnten sich interessierte Bürger über die Arbeit ihrer Feuerwehr informieren und sich auch ein Einsatzfahrzeug aus der Nähe anschauen. Als ein echter „Renner“ erwies sich das Luftballonwettfliegen. Über 800 Luftballons stiegen an beiden Tagen in den blauen Himmel und werden nun hoffentlich weit fliegen, denn auf den glücklichen Gewinner, dessen Ballon die weiteste Strecke zurücklegt, wartet ein Hubschrauberrundflug auf dem Tag der Feuerwehr am 2. Juli in Hanstedt.
"Tag der Feuerwehr" in Hanstedt !
Ein spannender Tag für die ganze Familie !
19.06.2006
Am 2. Juli 2006 wird das Jubiläumsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt seinen Höhepunkt erreichen: Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums wird an diesem Tag ab 11:00 Uhr die Ortsmitte Hanstedts fest in der Hand der Freiwilligen Feuerwehr sein, die den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm bietet: In vielen spannenden Einsatzvorführungen wollen die Hanstedter Brandschützer ihre Arbeit präsentieren. So wird die Rettung einer eingeklemmten Person nach einem Verkehrsunfall ebenso dargestellt werden, wie das Aufsuchen einer vermissten Person bei einem Wohnungsbrand. Auch die durch Spendenmittel neu angeschaffte Wärmebildkamera kann durch die Besucher eigenhändig ausprobiert werden. Doch nicht nur die Fähigkeiten der Feuerwehr Hanstedt können die hoffentlich zahlreichen Besucher kennen lernen, sondern auch andere Organisationen, mit denen die Feuerwehr Hanstedt im Einsatz zusammenarbeitet, werden sich an diesem Tag der Öffentlichkeit zeigen. So können die Feuerwehrtaucher live bei ihrer Arbeit in einem riesigem Tauchcontainer beobachtet werden, die Rettungshundestaffel aus Stade ist mit ihren intelligenten Vierbeinern vor Ort und auch der Rettungsdienst aus dem Landkreis Harburg darf natürlich auf dieser Veranstaltung nicht fehlen. Als einer der Höhepunkte wird der Rettungshubschrauber aus Hamburg für einen Kurzbesuch nach Hanstedt einschweben und sich den vielen staunenden Besuchern zeigen. Wer einmal das Gefühl der Luftretter nachvollziehen will, kann an diesem Tag mit einem Hubschrauber einen Rundflug über Hanstedt unternehmen und sich die ganze Veranstaltung einmal aus der Vogelperspektive anschauen. Abgerundet wird das Programm durch eine große Ausstellung von historischen und hoch modernen Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Aber auch für die jüngsten wird ein tolles Programm geboten: Neben Kinderschminken und einer großen Hüpfburg können die Kinder auch sich selber als Feuerwehrmann versuchen und mit einem Strahlrohr bei diversen Spielen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Wer von so vielen Eindrücken einen Moment der Entspannung sucht, kann zu den Klängen des Roydorfer Balsorchesters, sowie Spezialitäten vom Grill, für ein paar Minuten die Beine hochlegen. Doch nur nicht zu lange, denn der nächste spannende Programmpunkt wartet schon, garantiert!
Sonniger Samtgemeindefeuerwehrtag in Hanstedt
11.06.2006
Auf dem Feuerwehrtag der Samtgemeinde Hanstedt, am 11.06.2006 in Hanstedt selber, konnten wieder hervorragende Ergebnisse in der TS- sowie in der LF- Wertungen erreicht werden.
Während 15 Gruppen der Aktiven die bestehenden Wettbewerbe bestritten sowie 11 Gruppen bei den Jugendlichen ihren Löschangriff absolvierten, wurden zusätzlich dieses Jahr auch die historischen Wettkämpfe aus den 70igern vorgeführt.
In diesem Jahr waren es wieder die beiden Wehren aus Egestorf und Nindorf, die die ersten Plätze belegten. So machte die Wehr Egestorf den ersten Platz in der LF- Wertung vor Evendorf und Brackel. In der TS- Wertung war es nun zum sechsten Mal die Wehr Nindorf am Walde, die den ersten Platz belegte vor der zweiten Gruppe aus Nindorf am Walde und Asendorf.
Bei den Jugendfeuerwehren dominierte Wesel wieder sehr stark. So belegte die Jugend aus Wesel I vor Wesel II den ersten Platz. Dritter wurde die Jugendfeuerwehr Egestorf.
Bei den erstmals ausgetragenen historischen Wettbewerben wurde die Wettbewerbsgruppe aus Evendorf Sieger vor Brackel II und Ollsen.
Besonderheit hier war, daß alle Gruppen mit dem gleichen Material und Gerät diesen Wettkampf bestritten. Während bei den derzeit Gültigen Wettbewerben um die Ausführung eines dreiteiligen Löschangriffes mit drei Zeittakten geht, geht es bei den historischen Wettkämpfen um die Schnelligkeit.
Hierfür hatten sich insgesamt 13 Gruppen angemeldet. Die eingesetzten Wertungsrichter in dieser Kategorie sind aktive Feuerwehrleute, die diese Wettkämpfe selber noch mitgemacht hatten.
Die ausrichtende Feuerwehr Hanstedt hatte nicht nur den Wettbewerbsplatz sehr gut vorbereitet, sondern auch für das leibliche Wohl mit einer hervorragenden Kaffeetafel gesorgt.
Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann und Samtgemeindebürgermeister Volker Hintz waren als Beobachter vor Ort und zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis des von den Gruppen gezeigten dreiteiligen Löschangriffes.
Ortsbrandmeister Carsten Röhrs bedankte sich im Anschluss der Siegerehrung noch bei seinen Feuerwehrleuten sowie den zahllosen Helfern aus dem Ort Hanstedt für ihre Unterstützung.
Erfreut zeigte er sich auch darüber, das alle 15 Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt an diesem Tag teilnahmen, um ihr Können den Bürgern nahe zu bringen.
Im Landkreis Harburg ist dies eine Seltenheit geworden, daß alle Wehren einer Samtgemeinde sich auf einem Tag präsentieren und ihre Kräfte messen.
Das Foto zeigt den Aufbau einer Saugleitung für offene Gewässer, die innerhalb von 25 Sekunden fertig zusammengebaut ist.
Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
Bilder: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt, Feuerwehr Hanstedt
Einladung zum Gemeindefeuerwehrtag
der Samtgemeinde Hanstedt
08.06.2006
Am Sonntag, den 11. Juni 2006, findet in Hanstedt der diesjährige Gemeindefeuerwehrtag der Samtgemeinde Hanstedt statt. Die Wettbewerbsgruppen treten gegen 12.15 Uhr auf dem Gelände beim Osterfeuerplatz an, und beginnen mit den Wettkämpfen um 12.30 Uhr. Die Siegerehrung soll gegen 17.00 Uhr stattfinden. Es nehmen in diesem Jahr insgesamt 15 Aktivgruppen sowie 11 Jugendgruppen teil ( 10 TS- und 5 LF- Gruppen).
Die Freiwillige Feuerwehr Hanstedt richtet die Wettbewerbe aus Anlass ihres 100jährigen Bestehens in diesem Jahr aus.
Die Historischen Wettbewerbe werden in diesem Jahr neu ins Programm aufgenommen. In dieser Kategorie treten insgesamt 14 Gruppen an.
Die ausrichtende Freiwillige Feuerwehr Hanstedt würde sich sehr freuen, zahlreiche Zuschauer auf dem Wettkampfplatz begrüßen zu können.
Für das leibliche Wohl mit Getränken, Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
Hanstedter Feuerwehrmarsch wird europäisch!
15.05.2006
Am 21. Mai 2006 findet am Köhlerteich an der Ollsener Straße in Hanstedt wieder eines der größten Volksfeste der Umgebung statt. Der Original Hanstedter Feuerwehrmarsch. Bei den Feuerwehren ist dieser Termin wie immer fest im Kalender notiert und so werden sich auch dieses Jahr wieder über 1600 Feuerwehrleute auf den 10km langen Fußmarsch begeben, auf dem durch sie diverse Aufgaben zu lösen sein werden. Neben 180 Gruppen aus dem gesamten nördlichen Bundesgebiet, wird auch erstmals eine Gruppe aus der Schweiz teilnehmen, genauer aus Niederurnen im Kanton Glarus.
Aber nicht nur für Feuerwehrangehörige ist dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis, denn diese Veranstaltung bietet etwas für die ganze Familie. Ob Hüpfburg oder das „Entenschätzen“ mit tollen Hauptpreisen, Langeweile wird nicht aufkommen. Am meisten Aufmerksamkeit werden aber wieder die Aufgaben am Teich auf sich ziehen, wenn es für die teilnehmenden Gruppen gilt, den Köhlerteich möglichst schnell und trockenen Fußes zu überqueren und das per Seilbahn, Floß oder wackliger Pontonbrücke. Nicht immer wird dies ohne ein unfreiwilliges Bad gelingen, sehr zur Freude der Zuschauer, die wie immer von den unzähligen Bänken am Teich eifrig Beifall spenden werden.
Die Küche kann dabei übrigens getrost kalt bleiben, denn die Feuerwehr hält diverse Spezialitäten vom Grill bereit, aber auch Kaffee, Kuchen und Eis sind für kleine Preise zu erstehen. Damit auch die richtige Sommerstimmung aufkommt, wird die 5-köpfige Oldie-Band „Black Ducks“ den Tag mit fetzigen Beats der 60er, 70er und 80er untermalen
Wem das alles nicht reicht, kann sich an den vielen Feuerwehrfahrzeugen satt sehen, oder such selber die Strecke beim „Wandern für alle“ bewältigen.
Also: Auf geht’s am 21. Mai zum Original Hanstedter Feuerwehrmarsch. – das Fest für die ganze Familie!
Daten und Fakten:
31. Original Hanstedter Feuerwehrmarsch,
Veranstaltung fand 1976 das erste Mal statt.
186 Gruppen aus Feuerwehr, Jugendfeuerwehr und THW aus dem nördlichen Bundesgebiet, sowie der Schweiz
Über 100 freiwillige Helfer sorgen für den reibungslosen Ablauf
Sanitätsdienst stellt der DRK Ortsverband Jesteburg und die DLRG Hanstedt
Das THW Hamburg-Altona baut die Hindernisse am Teich auf.
10km Strecke mit diversen Aufgaben aus den Bereichen Feuerwehr- und Allgemeinwissen, Sport und GeschicklichkeitStart von 7:10 Uhr bis 12:40 Uhrletzen Gruppen am Teich gegen 16:15 Uhr
Siegerehrung gegen 17:00 Uhr
Entenschätzen: Hunderte von Quietscheenten auf dem Teich, genaue Anzahl kann geschätzt werden.kostenlose Hüpfburg für Kinder…
Bei Fragen:
Tel.: 0170-7557462
Christian Jebens
Leiter Presseteam FF Hanstedt
Das große Ziel rückt näher!
– Sparkasse unterstützt großzügig die Aktion Wärmebildkamera
04.05.2006
„Wir sind dem großen Ziel, eine Wärmebildkamera anzuschaffen ein großes Stück näher gekommen!“ bedankte sich Ortsbrandmeister Carsten Röhrs überglücklich bei Monika Noweck. Bei strahlendem Sonnenschein durfte Röhrs aus der Hand der Filialleiterin der Sparkasse Harburg-Buxtehude einen Scheck über 2500 Euro entgegennehmen. Einen gewaltigen Sprung machte dann auch gleich der Pegel am riesigen Spendenbarometer, denn neben dieser großzügigen Spende konnte auch ein ordentlicher Erlös der „Tanz in den Mai-Veranstaltung“ auf dem Spendenkonto verzeichnet werden.
„Wir sind überrascht über die gewaltige Resonanz dieser Spendenaktion“ führte Röhrs weiter aus, „eine so große Unterstützung durch die Bevölkerung ist sicherlich nicht selbstverständlich!“ Erst Ende März war der Startschuss zu dieser einzigartigen Spendenaktion gefallen und doch ist bereits weit über die Hälfte der benötigten Summe auf dem Spendenkonto eingegangen. Doch noch ist das hochgesteckte Ziel von 15000 Euro nicht erreicht. Erst die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Zahl der Spender nicht abebbt! Daher können auch weiterhin kleine und große Beträge auf das Konto 600 55 712 bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude eingezahlt werden.
Begeisternder Tanz in den Mai
- Alter Geidenhof wurde zur Tanzfläche
01.05.2006
Pünktlich gegen 20:00 Uhr verzogen sich die dichten Regenwolken und die letzten Tropfen vielen von den bunten Bändern des 14 Meter hohen Maibaums auf das Geidenhofgelände. Als hätte Petrus damit ein Zeichen setzen wollen, dass diesen Abend nur fröhliche Menschen verdient hätten, ließen dann auch über 500 Besucher Regenmantel und Schirm im Schrank und zogen zum ersten Tanz in den Mai in die Festzelte in der Ortsmitte Hanstedts und sie sollten nicht enttäuscht werden. Mit hohem Aufwand hatte die Feuerwehr Hanstedt diese Veranstaltung vorbereitet, deren Erlös der Aktion „Wärmebildkamera für Hanstedt“ zugute kommen wird. Und diese Arbeit sollte sich auszahlen, denn es wurde ein begeisternder Abend. Schon nach wenigen Liedern hatte die 5-köpfige Band die Massen fest im Griff: Eine dicht an dich gefüllte Tanzfläche und Bänke, die unter soviel mitfieberndem Rhythmus und hüpfenden Menschen nachzugeben drohten, machten deutlich, dass die Musik der 60er, 70er und 80er noch lange nicht vergessen ist. Abkühlung brachte da nur die kühlen Getränke in schier unerschöpflichen Variationen oder ein kurzer Schritt ins Freie. Denn die sich verziehenden Wolken hatten Temperaturen um den Nullpunkt hinterlassen. Der Stimmung tat das keinen Abbruch und so wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert.
Bilder: Feuerwehr Hanstedt
Große Maifete in Hanstedt
– Oldie-Live-Band wird für Stimmung sorgen
28.04.2006
Es sind nur noch wenige Tage, dann steigt mitten in Hanstedt auf dem Alten Geidenhof eine riesen "Tanz in den Mai-Party". Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens wird die Feuerwehr Hanstedt am 30. April zum ersten Mal diese Veranstaltung ausrichten. Und das diese ein voller Erfolg wird, sind sich alle Beteiligten sicher. „Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut“, so Carsten Röhrs, Ortsbrandmeister der Hanstedter Brandschützer.
Für die richtige Stimmung wird dabei die 5-köpfige Band „Black-Ducks“ sorgen. Zu den besten Oldies der 60er, 70er und 80er darf dann bis in die frühen Morgenstunden in den Mai getanzt werden.
Damit das Portemonnaie geschont wird haben die Hanstedter Feuerwehrleute knapp kalkuliert. Nur 5 Euro beträgt der Eintritt und auch alle anderen Getränke und Speisen werden zu einem geringen Preis zu erstehen sein.
Der Erlös dieser Veranstaltung wird dabei komplett der Aktion „Wärmebildkamera für Hanstedt“ zugute kommen.
Bericht: Presseteam FF Hanstedt
Bild: FF Hanstedt
ELW bekommt neue Außenhaut
– Zahn der Zeit nagt an Einsatzfahrzeug
26.04.2006
Seit 15 Jahren verrichtet der Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Hanstedt nun bereits seinen Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt. Dass auch bei einem Feuerwehrfahrzeug trotz guter Pflege diese Jahre nicht spurlos vorübergehen, zeigte die kürzlich durchgeführte Inspektion durch einen ortsansässigen Kfz-Fachbetrieb. Tief hatte sich der Rost in die gesamte linke Außenhaut gefressen und drohte nun eine Wiedererteilung der TÜV-Plakette im Mai zu verhindern. Schnelles handeln war gefordert. Im Laufe dieser Woche werden nun große Blechteile ersetzt und mit einer Lackschicht gegen die Umwelteinflüsse geschützt. Erst im Laufe des Freitages werden die Arbeiten abgeschlossen sein und der ELW wieder für Einsätze im gesamten Samtgemeindegebiet bereit stehen.
Großübung in Tötensen forderte 300 Helfer
von Feuerwehr und Rettungsdienst – simulierter Waldbrand bedrohte Krankenhaus – groß angelegte Evakuierungsaktion
22.04.2006
300 Helfer von Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Harburg sowie des Deutschen Roten Kreuz und der Johanniter Unfall Hilfe haben am Sonnabend im Rahmen einer groß angelegten Einsatzübung ihr Können bewiesen. Am und um das Krankenhaus Ginsterhof in Tötensen herum war es laut ausgearbeiteter und vorgegebener Übungslage zu einem massiven Waldbrand gekommen, der sich rasch ausdehnte und die Patienten des Krankenhauses, gespielt von Laiendarstellern aus nicht an der Übung beteiligten Feuerwehren gefährdete.
Während Feuerwehren aus der Gemeinde Rosengarten, unterstützt von Seevetaler Feuerwehren in einem ersten Angriff den Waldbrand bekämpften, gingen Kreiseinheiten der Feuerwehr mit insgesamt drei Einsatzzügen vor, um das simulierte Feuer direkt am Krankenhaus zu stoppen und eine Evakuierung des für psychische Erkrankungen vorgesehenen Klinikums vorzunehmen. Die Kräfte von DRK und JUH bauten derweil eine groß angelegten Versorgungsplatz auf und unterstützen die Feuerwehr mit Sanitätspersonal bei den Vorbereitungen zur Evakuierung.
Nach nur kurzer Zeit schließlich wurden diese Evakuierungsmaßnahmen gemeinsam von Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes durchgeführt. Mehr als 50 „Verletzte“ wurden aus dem Trakt des Krankenhauses geführt. Während gut 40 „Verletzte“ noch so weit gehfähig waren, musste der Rest behutsam aus dem Gebäude transportiert werden. Selbst mit Hilfe der Drehleiter aus Meckelfeld wurde eine nicht mehr gehfähige Person aus dem Gebäude evakuiert. Was sich anhörte wie eine schnell ablaufende Maschinerie, dauerte in Wirklichkeit mehrere Stunden. Die Verletzten wurden nach ihrer Rettung vom Sanitätspersonal betreut, versorgt und zu einer weiteren medizinischen Behandlung in ein als Behelfskrankenhaus umfunktionierendes Schulgebäude transportiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten derweil im weiteren Einsatzverlauf eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken her, bauten die erstmalig bei einer Übungslage dieser Größenordnung eingesetzte Technische Einsatzleitung auf und koordinierten die Einsatzabläufe aus eben dieser TEL.
Nach gut vier Stunden schließlich hatte die Übungsleitung so viel gesehen, dass sie die Übung für beendet erklären ließ. In einer noch folgenden Nachbesprechung sollen die aus dieser Großübung gewonnenen Erkenntnisse aufgearbeitet und Verbesserungsvorschläge gemacht werden. Lob für alle eingesetzten Kräfte gab bereits bei einer ersten kurzen Abschlussbesprechung, Kreisbrandmeister Dieter Reymers und der Ausarbeiter der Übung, Karsten Egler, bedankten sich für die gezeigte Motivation trotz des schlechten Wetters und die gezeigten guten Leistungen aller Einsatzkräfte. Die eingesetzten Helfer wurde mit einer heißen Suppe für ihr stundenlanges Arbeiten belohnt.
Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg
Bilder: Feuerwehr Hanstedt
Premiere in Hanstedt -
Christoph 29 landet in Hanstedt
20.04.2006
Zum ersten Mal seit der Indienststellung am Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg Wandsbeck, landete der Christoph 29 jetzt in Hanstedt. Die 4-köpfige Besatzung übernahm zusammen mit den ebenfalls alarmierten DRK-Rettungsassistenten der Rettungswache Salzhausen einen Patienten aus einer Hanstedter Arztpraxis, um ihn unter fachlicher Versorgung ins Krankenhaus Buchholz zu bringen. Der Einsatz des Rettungshubschraubers war nötig geworden, da das landkreiseigene Notarzteinsatzfahrzeug gerade in einem anderen Einsatz gebunden war.
Bilder: Feuerwehr Hanstedt
30. Niedersachsenrundfahrt 2006 -
Radrennen führt durch Hanstedt
19.04.2006
Gleich auf der ersten Etappe der diesjährigen Niedersachsenrundfahrt passierte das Feld auch den Ort Hanstedt. Die 171 km lange Strecke führte von Winsen/ Luhe über Schneverdingen und Walsrode, bis schließlich in Nienburg/Weser das Ziel auf die über 140 Teilnehmer wartete.
Dieses Radsportereignis, welches erstmals 1977 ausgetragen wurde, war für viele Weltspitzefahrer wie Jan Ullrich oder Eric Zabel der Beginn ihrer Karriere.
Bilder: Feuerwehr Hanstedt
Riesen Freude bei der Feuerwehr Hanstedt
- Rotary Club Hanstedt spendet 2500€ für Wärmebildkamera
18.04.2006
Der Leiter des Projekts „Wärmebildkamera für Hanstedt“ Stephan Garbers freute sich jetzt zusammen mit seinen Kameradinnen und Kameraden über eine besonders großzügige Spende. Aus den Händen des Präsidenten des Rotary Club Hanstedt-Nordheide Thomas Tramp konnte er einen Scheck über 2500 Euro entgegennehmen.
„Damit machen wir einen gewaltigen Schritt nach vorne“, bedankte sich Garbers, „diese Unterstützung macht Mut, dass wir unser Ziel, den Erwerb einer Wärmebildkamera, erreichen werden.“
2003 wurde der Rotary Club Hanstedt-Nordheide gegründet. Seit dem steht der Grundgedanke der Rotarier „Service Above Self – Selbstloses dienen“ auch bei den 27 Mitgliedern in Hanstedt im Mittelpunkt, wenn sie sich zu ihren regelmäßigen Treffen im Hotel Sellhorn einfinden. Bereits in der Vergangenheit wurden verschiedene lokale Projekte durch die Rotarier mit nicht unerheblichen finanziellen Mitteln unterstützt. Rotary Clubs gibt es dabei weltweit: Über 30 000 Clubs verzeichnet diese wohl einzigartige Organisation über den ganzen Erdball.
Lodernde Flammen und leuchtende Kinderaugen
– über 1000 Besucher beim Hanstedter Osterfeuer
15.04.2006
Bereits zum 20. mal stand das Hanstedter Osterfeuer unter der bewährten Regie der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt und wieder waren weit über 1000 Besucher auf den Festplatz geströmt, um bei herrlichem Frühlingswetter die letzten Geister des Winters mit einem lodernden Feuer auszutreiben. Für die ganze Familie hatte die Feuerwehr dabei etwas zu bieten: Neben einem reichhaltigen kulinarischen Angebot, war natürlich auch an die Kinder gedacht. An einem extra Lagerfeuer konnten die kleinsten Stockbrot backen und auch die Knicklichter, die die Feuerwehr Hanstedt kostenfrei verteilte, fanden wieder begeisterte Abnehmer. Während die Kinder so fasziniert an langen Stöckern den Teig knusprig braun, manchmal auch schwarz, werden ließen, vergnügten sich die Erwachsenen bei Party-Musik mit Getränken aller Art oder informierten sich an dem neu gestalteten Info-Stand der Feuerwehr Hanstedt. Interessierte Bürger konnten hier alles Wissenswerte über die Arbeit der Feuerwehr und natürlich auch über die Aktion „Wärmebildkamera für Hanstedt“ erfahren. Bis weit nach Mitternacht wurde so friedlich gefeiert, bis schließlich auch die letzten Gäste müde nach Hause gingen. Für die Feuerwehr Hanstedt ist die Zeit des Durchatmens jedoch nur kurz. Bereits in zwei Wochen wird anlässlich des 100-jährigen Bestehen auf dem Hanstedter Geidenhof in der Mitte des Ortes, ein großer Tanz in den Mai gefeiert werden. Auch hierzu sind natürlich alle herzlich eingeladen mitzufeiern.
Hochwasserkatastrophe an der Elbe
Ortsbrandmeister Carsten Röhrs führt 120 Einsatzkräfte ins Krisengebiet
10.04.2006
Die Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe in den Landkreisen Lauenburg, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg werden am Montag auch die Samtgemeinde Hanstedt erreichen. In den frühen Morgenstunden wird sich der Deichverteidigungszug III der Kreisfeuerwehrbereitschaft aufmachen, um die Kräfte von Feuerwehr, Bundeswehr und THW vor Ort zu unterstützen. Angeführt wird dieser Zug vom Hanstedter Ortsbrandmeister Carsten Röhrs, der am Samstag vom Krisenstab des Landkreises Harburg den Einsatzauftrag erhalten hatte. Die 120 Einsatzkräfte erwartet eine nicht leichte Aufgabe. In Neu Garge im Amt Neuhaus soll ein 2km Deichabschnitt mit Hilfe von Planen und Sandsäcken gegen die Elbeflut gesichert werden.
Angesichts der Ausmaße des Hochwassers ist auch schon der zweite Einsatz für Röhrs und die Kameradinnen und Kameraden der Samtgemeinde Hanstedt und Salzhausen geplant. Sollte sich die Lage nicht entspannen, wird für den Donnerstag der zweite Einsatz erwartet.
Mit Röhrs steht dabei kein unerfahrener Zugführer an der Spitze eines der größten Einsatzzüge der Kreisfeuerwehrbereitschaft im Landkreis Harburg. Bereits 2002 führte er, damals noch als stellvertretender Zugführer, zweimal die Einsatzkräfte an die gefährdeten Deichabschnitte (siehe„besondere Einsätze“).
Wärmebildkamera für Hanstedt
Das Foto zeigt von Links:
OBM-V- Frank Benecke, Filialleiterin der Hanstedter Sparkasse Harburg- Buxtehude Monika Noweck, OBM Carsten Röhrs, Tanja Tiedemann von der Sparkasse Harburg Buxtehude und Projektleiter Stephan Garbers
Feuerwehr ruft große Spendenaktion ins Leben
31.03.2006
Zuversicht strahlte der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt Carsten Röhrs aus, als er am Freitag den Startschuss zu einer ausgefallenen Spendenaktion gab! „Wärmebildkamera für Hanstedt“, so steht es in großen Buchstaben über dem Spendenbarometer, einem überdimensionalen Thermometer in der Ortsmitte Hanstedts, auf dem in Zukunft immer der aktuelle Spendenstand abzulesen sein wird.
„Eine Wärmebildkamera ist ein vielseitiges und in der Zukunft unentbehrliches Einsatzgerät,“ so Röhrs weiter, „so können mit ihr selbst im dichten Rauch und im Dunkeln Personen schneller gefunden, oder die Brandstelle geortet werden. Dieses Gerät kann bei dem Wettlauf um die Rettung Vermisster lebensrettend sein!“ Die Technik beruht auf der graphischen Darstellung der Temperaturunterschiede der einzelnen Gegenstände im Raum. Differenzen von bis zu 0,05°C werden dabei von diesem High-Tech Gerät erkannt und als normales Videobild dargestellt. „Der Feuerwehrmann erlangt mit diesem Gerät selbst im dichten Rauch seinen wichtigsten Sinn wieder, das Sehen!“ fasste Röhrs die Vorteile des kleinen gelben Gerätes zusammen.
Schwierigkeiten machte bisher jedoch die Finanzierung. Da ein solches Gerät über die Mindestanforderungen der Feuerwehren hinausgeht, sollte in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte dieser Wunsch für immer unerfüllt bleiben? Nein, entschloss man sich in der Feuerwehr Hanstedt und die Idee zu dieser Spendaktion war geboren. Mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude konnte dann auch gleich ein starker Partner gewonnen werden. Die Geschäftstellenleiterin der Filiale in Hanstedt Frau Monika Noweck war es dann auch, die bereits im Vorfeld intensive Unterstützungs-arbeit leistete: Das Grundstück für das Spendenbarometer wurde zur Verfügung gestellt, Pläne für das Spendebarometer zusammen erarbeitet und ein entsprechendes Spendenkonto eingerichtet. „Diese Unterstützung macht Mut, dass wir das Geld möglichst schnell zusammen bekommen!“ bedankte sich Röhrs „wir hoffen das jetzt viele in Hanstedt diesem Vorbild folgen werden und in die Sicherheit aller Hanstedter Bürger investieren. Wir rufen alle Hanstedter auf: Spenden Sie!“
15 000 Euro, das ist der stolze Preis dieser Kamera, wollen die Kameradinnen und Kameraden im kommenden halben Jahr zusammen sammeln und dafür sind viele Aktionen geplant. So wird unter anderem ein „Tanz in den Mai“ durchgeführt werden, dessen Erlöse hoffentlich ebenfalls das Spendenbarometer in die Höhe schnellen lassen. Kleine und große Beträge können ab sofort auf das Spendenkonto bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude eingezahlt werden.
Neuer Rettungswagen für Hanstedter Einsatzgebiet
DRK stellt modernes Einsatzfahrzeug in Dienst
23.03.2006
Täglich garantieren die Rettungsassistenten der DRK Rettungswache in Salzhausen auch für den Ort Hanstedt die schnelle Hilfe. Im Notfall sind sie stets zur Stelle, wenn es gilt lebensbedrohlich Erkrankten oder verunfallten Personen professionell und qualifiziert zu helfen. Für diese wichtige Aufgabe können sie ab sofort auf ein modernes Einsatzfahrzeug auf Basis eines VW-Sprinters vertrauen. Nach 5 Jahren wurde damit das Vorgängerfahrzeug ersetzt, welches nach über 260 000 Kilometern nicht mehr den Anforderungen an den harten Einsatzbetrieb entsprach. Der neue Rettungswagen hat es in sich: Ein 160PS starker Motor sorgt für ein rasantes Fortkommen. Mit einer Klimaanlage im Patientenraum und einem speziellen Tragestuhl für enge Treppenhäuser wurde die Ausstattungen den Bedürfnissen entsprechend ergänzt. Das neue Design, ins besondere das erhöhte Dach für den Patientenraum, welches durch die Firma Ambulanzmobile mit Sitz in der Nähe von Magdeburg entwickelt wurde, erleichtert durch das gestiegene Platzangebot in Zukunft die Versorgung der Patienten. Die Geräte, die auf dem mit orangenen Reflexstreifen weithin sichtbaren Fahrzeug mitgeführt werden, entsprechen denen einer Intensivstation: Ein Beatmungsgerät, EKG, Defibrillator und diverse Notfallmedikamente stehen den Rettungsassitenten oder dem Notarzt zur Verfügung. Einsatzschwerpunkte des Rotkreuz Harburg 60-41, wie der offizielle Funkrufname lautet, ist die Autobahn A7 und die Gemeinden Salzhausen und Hanstedt.
Mitten ins Schwarze!
Feuerwehr Hanstedt gewinnt Vergleichsschießen
18.03.2006
Der Schützenverein hatte zum traditionellen Anschießen in die Hanstedter Schützenhalle geladen und wieder waren Abordnungen der Feuerwehr sowie der Hanstedter Vereine gerne dieser Einladung gefolgt. Dass die Feuerwehr nicht nur mit ihren eigenen technischen Geräten eine gute Figur macht, bewies dann eindrucksvoll die zweite Mannschaft der Einsatzabteilung der Hanstedter Feuerwehrleute. Mit ruhiger Hand und dem nötigen sportlichen Ergeiz gelang es ihnen den Wanderpokal für die beste Gästemannschaft zu gewinnen, der nun bis zum nächsten Jahr einen Ehrenplatz im Feuerwehrhaus an der Buchholzer Straße bekommt. Glücklich und auch ein wenig Stolz über diese Leistung prophezeite der Kapitän der Mannschaft Karsten Ansorge mit einem Augenzwinkern: „So schnell geben wir diesen Pokal nicht wieder her, das verbleibende Jahr werden wir zum Trainieren nutzen!“
Hanstedter Feuerwehrbuch erschienen
23.02.2006
Nach fast dreijähriger Arbeit ist es geschafft: Es ist erschienen, das „Hanstedter Feuerwehrbuch“! Auf diese Bezeichnung legen die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Hanstedt auch besonderen Wert. „Die Feuerwehr ist ein wichtiger Teil des dörflichen Lebens und das soll der Inhalt dieses Buches auch widerspiegeln und sich nicht nur auf die reine Geschichte der Feuerwehr beschränken“, so der Ortsbrandmeister Carsten Röhrs. Dies ist den fleißigen Frauen und Männern rund um den Alterskameraden Dieter Albers auch gelungen. Nächtelang wurden Fotoalben gewälzt, alte Dienstbücher gelesen und Archive durchsucht, - ja bis an die Universität Hamburg führten die Recherchen zu diesem einzigartigen Werk. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und sucht wohl ihresgleichen. Nicht eine gewöhnlich zu Jubiläen erscheinende Chronik ist entstanden, sondern
ein bundbebildertes Werk, das die vielen unterschiedlichen Entwicklungen und Fassetten in den letzten hundert Jahren widerspiegelt. Immer wieder kommen Zeitzeugen zu Wort, darunter auch viele Zivilisten, die Ihre Eindrücke zum anfassen Nah schildern. Durch die fundierten und verständlich geschriebenen Texte wird auch zum Teil längst vergessenes wieder lebendig. Ob es die Zeit zum Ende des 2. Weltkrieges ist, als die englischen Truppen die Töps-Heide in Brand schossen, weil sie dort noch Teile der Wehrmacht vermuteten oder das Feuer des Schinkenkrugs. Alles findet man in diesem Buch wieder und macht es, zusammen mit vielen wertvollen Fotos zu einer spannenden und zugleich hoch informativen Lektüre. Ergänzt wird das Buch durch einen geschichtlichen Teil, in der die Entstehung der Freiwilligen Feuerwehren Deutschlands genauso detailliert dargestellt wird, wie die historische Entwicklung des Ortes Hanstedt an sich. „Dieses Buch gehört einfach in jeden Hanstedter Haushalt“, stellte dann Dieter Albers auch zufrieden fest. Wer es gelesen hat wird ihm zustimmen! Erhältlich ist das Buch ab sofort in vielen Hanstedter Geschäften oder im Internet unter www.feuerwehr-hanstedt.de.
Zum Bestellformular
Ein Jahr im Zeichen der "100"
17.02.2006
Die Planungen für die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt sind fast abgeschlossen, es gelte jetzt nur noch die letzen Kleinigkeiten zu organisieren. Das berichtete der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Benecke auf der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Hanstedt. Neben dem Tanz in den Mai der mit Live-Musik in der Remise des Alten Geidenhof gefeiert wird, bilden der Feuerwehrmarsch und natürlich auch der Tag der Feuerwehr im Juli die Höhepunkte dieses Jahres.
Doch auch das letzte Jahr wurde noch einmal in der Rückschau betrachtet und das hatte es in sich. Zu 74 Einsätzen rückte die Feuerwehr Hanstedt 2005 aus, darunter 63 Hilfeleistungen, bei denen 2 Personen und drei Tiere gerettet werden konnten und 11 Bränden, bei denen das Großfeuer auf dem Hof Röhrs noch allen in deutlicher Erinnerung sei. Doch auch in der Wehr habe es diverse Neuerungen ergeben. Seit Juni ist die örtliche Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Hanstedt einsatzbereit gemeldet und zudem werde der Einsatzleitwagen in der Alarm- und Ausrückordnung der Samtgemeinde Hanstedt seit Oktober noch stärker berücksichtigt. Durch die sinnvolle Ergänzung der Ausrüstung mit finanziellen Mitteln der fördernden Mitglieder, konnte die Schlagkraft der 55 aktiven Feuerwehrleute abermals gesteigert werden. Auch beginne man in Hanstedt bereits jetzt damit die erarbeiteten Grundsätze des Entwurfs zum Feuerlöschkonzept in der Samtgemeinde Hanstedt umzusetzen. Ab sofort werde man noch enger mit den umliegenden Ortswehren zusammenarbeiten und sich Gegenseitig im Einsatzfall unterstützen. Umgesetzt habe man dies bereits mit der Feuerwehr Ollsen, die ab sofort bei einer Feuer Meldung in Hanstedt grundsätzlich mitalarmiert werde.
Wahlen galt es auch abzuhalten und da zeigten sich die Kameradinnen und Kameraden zufrieden mit der geleisteten Arbeit: Olaf Lubowietzki darf sich jetzt für weitere 3 Jahre Funkwart nennen, Oliver Wurth bleibt Brandschutzerzieher, lautete das einstimmige Votum der Versammlung.
Zum Schluss der Versammlung konnte der stellvertretende Kreisbrandmeister Kay Wichmann noch sieben verdiente Kameraden, allesamt Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr, für 25-jährige Mitgliedschaft ehren. Nach der Laudatio in der die beachtlichen Leistungen in diesen Jahren gewürdigt wurden, galt es noch zwei Beförderungen durchzuführen. Birgit Heckroth ist ab sofort Feuerwehrfrau und Nicole Krug wurde in den Rang der Oberfeuerwehrfrau befördert. Beide erhielten aus der Hand von Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann die entsprechenden Urkunden.
Carsten Röhrs neuer Bereitschaftsführer
der dritten Deichbereitschaft in der Kreisfeuerwehr
16.02.2006
Einen Führungswechsel hat es in der dritten Deichbereitschaft der Feuerwehren im Landkreis Harburg gegeben. Carsten Röhrs aus Hanstedt löst den bisherigen Deichbereitschaftsführer Dieter Mertens aus Salzhausen ab. Mit dem 38-jährigen Diplom-Kaufmann tritt eine erfahrene Führungskraft an die Spitze des Einsatzzuges. Carsten Röhrs hat seit vier Jahren das Amt als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Hanstedt inne. Zudem ist er seit Jahren als stellvertretender Bereitschaftsführer dieser Deichbereitschaft eingesetzt gewesen, ein Amt, das er bereits mit großer Verantwortung ausgeübt hat. Röhrs, der bereits lange Jahre Gruppenführer und Atemschutzgerätewart in der Feuerwehr Hanstedt war sowie auf Gemeindeebene den Posten als Samtgemeindeatemschutzgerätewart inne hatte, ist nun zuständig und verantwortlich für die laut Einsatzplänen aus den Gemeinden Hanstedt und Salzhausen zu rekrutierenden Feuerwehrleute. Diese bilden im Einsatzfall einen gut 100 Mann starken Einsatzzug für die Deichverteidigung im Artlenburger Deichverband und sollen mit Feuerwehrfahrzeugen zu den jeweiligen Einsatzorten transportiert werden.
Bericht: Matthias Köhlbrandt
Russischer Besuch bei der Feuerwehr Hanstedt
10.02.2006
Die Feuerwehr Hanstedt konnte jetzt bereits zum zweiten Mal eine Abordnung russischer Politiker aus der Region Perm/ Ural im Feuerwehrhaus Hanstedt begrüßen. Im Rahmen der bereits 1993 aufgenommenen partnerschaftlichen Beziehungen der niedersächsischen Landesregierung informierten sich 16 Frauen und Männern über die Struktur und den Aufbau der Freiwilligen Feuerwehren im Lande Niedersachsen. Der Leiter Atemschutz der Feuerwehr Hanstedt Oliver Wurth referierte mit Hilfe eines Dolmetschers über eine Stunde und beantwortete geduldig jede Frage der russischen Gäste. Insbesondere die Tatsache der komplett ehrenamtlichen Struktur der deutschen Feuerwehren beeindruckte die Besucher zu tiefst.
Der Besuch bei der Feuerwehr Hanstedt bildete jedoch nur einen Programmpunkt der einwöchigen Studienreise, in der die Reisegruppe sich von Celle aus in Niedersachsen über die organisatorische und politische Struktur der Kommunen und Landkreise informiert
Jahresbilanz der Samtgemeindefeuerwehr Hanstedt
Viele Einsätze im Jahr 2005
23.01.2006
Eine nicht sehr positive Bilanz 2005 gegenüber dem Jahr 2004 zog jetzt der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Hanstedt Klaus Stöckmann.
So mußten die Feuerwehrfrauen und -männer in der Samtgemeinde Hanstedt zu insgesamt 279 Einsätzen ausrücken, die sich in 51 Brandeinsätze und 228 Hilfeleistungen aufteilten.
Dies ist ein Anstieg um 38 Einsätze gegenüber dem Jahr 2004 mit 240 Einsätzen. Zu dem Anstieg von Einsätzen kamen auch größere Schadenslagen hinzu.
Die größten Einsätze waren vier Scheunen- und Schuppenbrände sowie der große Gebäudebrand am 27.05.05 auf dem Hof von Franz Röhrs in Hanstedt, wobei insgesamt 19 Wehren im Einsatz waren.
An weiteren Bränden mussten 8-mal PKW-, LKW-, Busbrände sowie 5-mal Heide-, Busch-, Gras- und Stoppelbrände bekämpft werden. Dazu kamen noch zwei Kleidercontainer und vier Küchenbrände.
Dabei wurde eine Gesamtschadenssumme von 560.850 Euro berechnet. An erhaltenen Werten kamen insgesamt 1.250.000 Euro zusammen.
Bei den technischen Hilfeleistungen galt es zehnmal Personen aus Fahrzeugen nach Verkehrsunfällen zu retten. Hier stellte Stöckmann fest, daß zehn Personen gerettet und leider auch vier Personen nur noch tot aus ihren Fahrzeugen befreit werden konnten.
Das Jahr 2004 war dagegen erfolgreicher. Hier hatte man alle Personen retten können und man hatte kein Todesopfer zu beklagen. Bei neun Einsätzen musste dem Rettungsdienst geholfen oder Türen geöffnet werden.
Die meisten Einsätze aber waren im vergangenen Jahr wetterbedingt. So waren insgesamt 79 Einsätze, die mit Wasser auf Straßen, Plätzen und in Gebäuden sowie Bäume auf Straßen zu tun hatten. Hierbei alleine schon 36 Einsätze am 30.07.2005, in der Ortschaft Hanstedt und Dierkshausen stand alles unter Wasser sowie der Dierkshäuser Mühlenteich drohte zu brechen.
Ein weiteres Mal mussten Tiere gerettet werden. Drei Blesshühner hatten sich am Köhlerhüttenteich in Hanstedt in einem Mönch verfangen. Feuerwehrleute aus Hanstedt konnten sie alle lebend befreien.
Eine große Anzahl stellt die Hilfe für andere Vereine dar, mit insgesamt 38mal. Des Weiteren wurden 22mal ausgelaufenes Öl und andere wassergefährdenen Stoffe mit Bindemittel aufgenommen.
Ein großes Ärgernis sind für Klaus Stöckmann die insgesamt acht Fehlalarme, die glücklicher weise zurückgegangen sind. Ein böswilliger Alarm konnte aufgeklärt werden, der Anrufer konnte sofort ermittelt und der Polizei übergeben werden.
Zum Personalbestand teilte er mit, daß zurzeit 591 aktive Feuerwehrleute, wovon 49 Frauen sind, sowie 135 Jugendliche, davon 51 Mädchen, in den 15 Feuerwehren registriert sind. Dies ergibt eine Mitgliederzahl von insgesamt 726. Fünfmal wurden größere Alarmübungen durchgeführt und 84 Lehrgänge konnten von Mitgliedern der Hanstedter Feuerwehren besucht werden. Bei den Anschaffungen der Dienst- und Schutzkleidung wurden die letzten Einsatzüberjacken angeschafft.
Erfreulich war für den Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges vom Typ TSF-W für die Ortsfeuerwehr Asendorf. Im Feuerwehrhaus
Hanstedt konnte eine Technische Einsatzleitung in Eigenarbeit geschaffen werden wofür die Samtgemeinde 4000 Euro für Material zur Verfügung stellte. Dazu kam ein Powermoon für die Feuerwehr Egestorf.
Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann bedankte sich beim Samtgemeinderat und den Politikern, die trotz leerer Kassen es immer wieder möglich machen, die notwendigsten Anschaffungen zur Sicherheit der 12.000 Einwohner der Samtgemeinde Hanstedt zu tätigen. Ein großer Dank galt auch dem Samtgemeindebürgermeister Volker Hintz für die gute Zusammenarbeit.
Aber auch die hervorragende Arbeit im Samtgemeindekommando mit seinen 40 Mitgliedern wurde von Stöckmann gelobt.
Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
Bye bye SAR Hamburg 71
07.01.2006
Der Rettungshubschrauber SAR Hamburg 71 wird voraussichtlich am 19. Januar 2006 zum letzten Mal vom Bundeswehrkrankenhaus in Wandsbek zu Einsätzen in und um Hamburg starten Die Bundeswehr gibt mit Hamburg ihren vorletzten Standort in der zivilen Luftrettung auf, das letzte Rettungszentrum in Neustrelitz wird zum 1. Juli 2006 an die ADAC Luftrettung GmbH übergeben werden. Grund für den Rückzug der Bundeswehr sind die veränderten Hubschraubermuster, die in Zukunft bei der Bundeswehr geflogen werden. Mit dem Nachfolge Typ dem NH90 ist, aufgrund der Ausmaße und des hohen Abfluggewichtes ein Einsatz in der Luftrettung nicht mehr möglich. Damit geht eine fast 33 Jahre dauernde Ära zu Ende, in denen „Anneliese“, wie die Maschine liebevoll von der Bevölkerung genannt wird, zu weit über 40 000 Einsätzen zur Rettung von lebensbedrohlich Erkrankten oder Verletzen abhob. Überregional bekannt geworden ist die Maschine, die zu den am häufigsten alarmierten Rettungshubschraubern Deutschlands gehört, durch die ZDF-Fernsehserie „Die Rettungsflieger“.
Doch auch in Zukunft wird von Wandsbek aus ein Rettungshubschrauber starten. Das Bundesministerium des Innern wird dort zukünftig eine Maschine stationieren, welche durch Piloten der Bundespolizei (vormals BGS) geflogen wird, - das medizinische Personal wird jedoch weiter wie gewohnt vom BWK gestellt werden. Und auch der typische Sound wird erst einmal erhalten bleibe. Die Bell 212, die als Hubschraubermuster in Zukunft in Wandsbek die Bell UH-1D ersetzt, weist, wie ihre Vorgängerin auch, das typische „Teppichklopfer-Geräusch“ auf. Doch der alte Funkrufname „SAR Hamburg 71“ wird dann verschwinden, in Zukunft hört der Hubschrauber auf die zivile Kennung „Christoph 29“.
LINK
Feuerwehr Hanstedt wirft Blick zurück
06.01.2006
Zum zweiten Mal präsentierte jetzt das Presseteam der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt ihren Jahresrückblick. In dem bundbebilderten Werk, welches zurzeit als Dankeschön für die große Unterstützung an die Freunde und Förderer in Hanstedt verteilt wird, wirft das Presseteam unter der Leitung von Christian Jebens einen Blick zurück auf ein in jeder Hinsicht ereignisreiches Jahr. Neben Berichten über die Aktivitäten und Neurungen in der Vergangenheit, werden auch die zahlreichen Einsätze des Jahres 2005 in Wort und Bild präsentiert.
Im Mittelpunkt steht dabei natürlich der Großbrand im Haus des Hanstedter Ortsbrandmeisters, der seine Erinnerungen und Empfindungen zu dieser persönlichen Katastrophe ebenfalls beeindruckend in diesem Werk schildert.
Daneben wagen die Autoren jedoch auch schon einmal einen Ausblick auf das kommende Jahr, das ganz und gar unter dem Motto „100 Jahre Feuerwehr Hanstedt“ stehen und durch
zahlreiche Jubiläumsveranstaltungen gebührend gefeiert werden wird.
Interessierte Leser können sich den Jahresrückblick 2005 auch von der Homepage www.feuerwehr-hanstedt.de herunterladen.
Link zum herunterladen
Neuer Samtgemeindesicherheitsbeauftragter
04.01.2006
Mirco Wiegels aus der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt ist neuer Sicherheitsbeauftragter der 15 Ortsfeuerwehren in der Samtgemeinde Hanstedt. Damit tritt ein erfahrender Mann in die Fußstapfen von Stefan Ribbrock, der diese Position, nach der Wahl zum Kreisfunkbeauftragten zur Verfügung gestellt hatte. Wiegels ist bereits seit vielen Jahren Sicherheitsbeauftragter in der Ortsfeuerwehr Hanstedt und zeichnet somit dafür verantwortlich, dass die geltenden Bestimmungen der Feuerwehrunfallkassen von seinen Kameradinnen und Kameraden beachtet werden und dadurch gefährliche Unfälle vermieden werden.
In Zukunft will der selbstständige Malermeister und Vater eines 1 ½ -jährigen Sohnes seine Erfahrung auch auf Samtgemeindeebene weitergeben und die gute Arbeit seines Vorgängers weiterführen, um dafür sorgen, dass die Unfallzahlen unter den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden so erfreulich niedrig bleibt wie bisher. Die wenige Zeit, die neben der Feuerwehr noch bleibt, verbringt der 30-jährige am liebsten im Kreise seiner Familie oder mit guten Freunden.


































































