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Unfallopfer bedankt sich bei Hanstedter Feuerwehr

18.10.2007
Einen ungewöhnlichen und zugleich seltenen Besuch gab es jetzt bei der Feuerwehr Hanstedt. Nils N. aus Asendorf war auf einen Kurzbesuch bei den Hanstedter Brandschützern vorbeigekommen, um sich für deren Einsatz bei einem Verkehrsunfall im Sommer diesen Jahres zu bedanken, der den Hanstedter Feuerwehrleute noch in guter Erinnerung ist:
Es war am Abend des 9. Juli, als der 24-jährige Mann sein rotes Cabrio über die Landstraße 213 von Hanstedt in Richtung Asendorf steuerte, von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte. Durch die schwere des Aufpralls wurde er in dem völlig zerstörten Wrack eingeklemmt. Über eine halbe Stunde benötigte die Feuerwehr Hanstedt, um den jungen Mann aus seinem stählernden Gefängnis zu befreien.
Schwer an den Beinen verletzt, jedoch die Zeit der Rettung über immer ansprechbar, erlebte er eindrücklich seine Befreiung. Noch im Krankenhaus fasste der junge Mann den Entschluss, dass er sich bei seinen Rettern, für deren professionellen und ruhigen Einsatz bedanken würde, sobald die erlittenen Verletzungen dieses zulassen würden. Dieser Zeitpunkt war jetzt gekommen und so schaute er während des normalen Ausbildungsdienstes im Hanstedter Feuerwehrhaus vorbei und beschrieb den Anwesenden noch einmal eindrücklich das Erlebte.
Der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Benecke war sichtlich überrascht: „Es kommt nicht oft vor, dass sich Unfallopfer später persönlich bei uns bedanken, umso schöner ist es, dann auch noch ein solches Lob für unsere Arbeit zu bekommen!“ Erfreut zeigten sich die Hanstedter Kameradinnen und Kameraden über den erstaunlich guten Gesundheitszustandes des jungen Mannes. Mithilfe intensiver Krankengymnastik sei er auf dem Weg der vollständigen Genesung, so der 24-jährige.