2003
18.01.2003
Zu fünft gegen Baum gerast
Ollsen (top). Horrorcrash auf der Kreisstraße 46 zwischen Ollsen und Schätzendorf. Bei der Kollision eines Opels mit einem Baum wurden am Donnerstagabend eine 37-jährige Mutter aus Heidenau und ihre vier Kinder zum Teil schwer verletzt.
Um 22.45 Uhr war die Frau mit ihrem voll besetzten Opel Vectra auf der Kreisstraße in Richtung Schätzendorf unterwegs. In einer scharfen Linkskurve kam die 37-jährige ohne ersichtlichen Grund von der Fahrbahn ab und raste geradeaus zwischen einem Verkehrszeichen und einem Baum hindurch, rutschte in den Graben und prallte anschließend gegen eine Birke.
Als die Retter am Unfallort eintrafen, bot sich ihnen ein Bild der Zerstörung: Das Dach des Opel Vectra war durch die Kollision mit dem Baum komplett eingedrückt worden. Die Fahrerin und der hinter ihr sitzende acht Jahre alte Sohn waren in dem Wrack eingeklemmt. Nur mit schwerem Gerät gelang es den Rettern, die Opfer aus dem zerstörten Wagen zu bergen: Zunächst trennten die Feuerwehrleute das Dach ab. Anschließend schnitten die Kameraden die Fahrerseite des Autos auf.
Fünf Rettungswagen-Besatzungen und zwei Notärzte versorgten die Familie noch am Unfallort. Außer der Mutter zogen sich auch ihre 15-jährige Tochter und der achtjährige Sohn schwerste Verletzungen zu. Zwei 14 und fünf Jahre alte Töchter überstanden den Crash mit leichten Verletzungen. Alle fünf wurden mit den Rettungswagen zur weiteren stationären Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert.
(HAN, 18.01.2003)
08.04.2003
Feuer im Kinderzimmer
Ein Feuer im Kinderzimmer rief am Dienstagabend, den 8.04.2003, die Freiwilligen Feuerwehren aus Asendorf und Hanstedt auf den Plan. Um 18.39 Uhr alarmierte die Einsatzleitzentrale die beiden Wehren über Sirene.
Wenige Minuten später waren insgesamt 40 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen in der Asendorfer “ Schulstraße “, wo aus den Dachfenstern einer Doppelhaushälfte starker Rauch nach draußen drang.
Vier Feuerwehrleute unter schweren Atemschutzgeräten drangen in die total verqualmte obere Etage der Wohnung ein und konnten innerhalb weniger Minuten den Brandherd in einem Kinderzimmer lokalisieren.
Mit sehr wenig Wasser gelang es den Einsatzkräften das Feuer unter Kontrolle zu bringen und dadurch einen Wasserschaden zu vermeiden. Um alle Glutnester zu löschen mußten die vier Einsatzkräfte die Leichtbauwand des Kinderzimmers auf ca. 1Quadratmeter öffnen. Während die vier Feuerwehrleute das Feuer im Kinderzimmer bekämpften, retteten zwei weitere Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz zwei Katzen und zwei Meerschweinchen aus einem Raum der oberen Etage und übergaben sie ihren Besitzer.
Um den Qualm aus der Wohnung zu bekommen wurde ein Druckbelüfter eingesetzt, der binnen wenige Minuten den giftigen Qualm aus der Wohnung blies.
Die Familie des Hauses kam, wie auch die zwei Katzen und zwei Meerschweinchen sowie ein Hund, mit dem Schrecken davon.
Nach 25 Minuten konnten die Einsatzkräfte „ Feuer aus “ melden. Die obere Etage des Hauses wurde durch den sehr starken Rauch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Polizeibeamte aus dem Hanstedter Rathaus haben die Ermittlungen übernommen.
Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
Bericht und Fotos: Arne Behrens
17.04.2003
Zweimal Feuer in der SG Hanstedt
Zu zwei Feuern mußten die Feuerwehrleute von mehreren Wehren in der Samtgemeinde Hanstedt innerhalb von 10 Stunden ausrücken. Das größte Feuer davon ereignete sich am Mittwochnachmittag, den 17.04.2003, bei Wesel. In einem Waldstück zwischen Wesel und Wehlen war aus noch nicht geklärten Gründen gegen 15.40 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Dort standen ca. 1000 Quadratmeter Waldboden auf einer abgerodeten Fläche in Flammen und drohten in ein daneben liegendes Walstück zu lauf. Die Einsatzleitzentrale in Winsen / Luhe alarmierte sofort ein Großaufgebot an Feuerwehren. Neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Wesel und Undeloh wurden die Wehren aus Hanstedt, Egestorf, Evendorf , Welle sowie Sahrendorf- Schätzendorf alarmiert.
Mit drei C- Strahlrohen und Schaufeln und Feuerpatschen konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Auch Anwohner die Das Feuer bemerkten eilten mit Schaufeln zur Einsatzstelle und halfen.
Die Einsatzkräfte konnten aber durch ihr schnelles eingreifen ein größeres Feuer verhindern. Nach einer Stunden die Wehren wieder einrücken.
Das zweite Feuer ereignete sich dann gegen 0.42 Uhr am Ortsausgang Marxen in Richtung Brackel. Hier waren Brandstifter am Werk und zündeten das Osterfeuer des Ortes Marxen an. Innerhalb weniger Minuten stand der Berg schon lichterloh in Flammen. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Marxen wurde auch die Wehre aus Brackel alarmiert, die sich darauf beschränkten zu kontrollieren, daß durch den starken Funkenflug keine weitere Gefährdung ausging.
Fotos und Bericht: Arne Behrens
30.07.2003
Büroräume brannten aus
In den frühen Mittwochmorgenstunden, des 30.07.03, kam es im Marxener Gewerbegebiet zu einem größeren Feuer.
Gegen 3.55 Uhr wurde ein Feuerschein an einer der dortigen Lagerhalle von einem Mann entdeckt. Er unterrichtete die Einsatzleitzentrale im Winsener Kreishaus von dem Feuer, die sofort die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen und Brackel alarmierte.
Nur wenige Minuten später begannen die Feuerwehrleute mit den ersten Löschangriffen in den Räumen einer Spedition. Die Büroräume waren in einer großen Lagerhalle, mit den Außenmaßen 25x 80 Metern hinein gebaut worden. Aus einem Fenster des Bürogebäudes schlugen meterhohe Flammen, die sich schnell nach oben hin ausbreiteten.
Über dem Bürotrakt wurden sperrige Güter abgestellt und gelagert, auf die ebenfalls das Feuer schon übergegriffen war.
Aus dem gesamten Hallenkomplex drang giftiger schwarzer Qualm, der die Einsatzleitung zwang weitere Kräfte hinzu zu ziehen. Hierzu wurden dann die beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Hanstedt und Ramelsloh alarmiert. Die Feuerwehrleute der vier Wehren mussten einige Schlösser der Tore aufbrechen um in das innere des Gebäudes zu gelangen. Der Rauch konnte dann anschließend schnell aus weiten Teilen der Halle abziehen. Lediglich noch im Brandbereich wurden die Löscharbeiten durch die starke Hitze- und Qualment- wicklung behindert.
Insgesamt wurden 16 Atemschutzgeräteträger eingesetzt, um das Feuer im Inneren der Halle unter Kontrolle zu bringen und abzulöschen. Dazu wurden 5-C und 1-B Rohr eingesetzt. Die vier Wehren waren mit sieben Fahrzeugen und ca. 75 Feuerwehrleuten im Einsatz.
Gegen 6.15 Uhr konnte dann Feuer aus gemeldet werden. Die Feuerwehrleute aus Marxen hielten anschließend noch Brandwache bis ca. 9.30 Uhr.
Die Ursache die zum Feuer führte und bei dem der gesamte Bürotrakt vernichtet wurde, steht noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Lagerhalle sowie ein abgestellter LKW vor dem Büro konnten von den Einsatzkräften geschützt und gehalten werden.
Bericht und Fotos: Arne Behrens
02.09.2003
Forstabfälle brannten auf dem Töps
Hanstedt Am Dienstag den 02.09.03 und am Samstag den 06.09.03 musste die FF.Hanstedt zu insgesamt drei Feuer auf der Töpsheide ausrücken.
In der Nähe vom Fliegenpilz hatten Forstarbeiter nach ihrem Feierabend die Feuerstellen, auf denen sie aufgeforstetes Buschwerk verbrannten nicht, ordnungsgäß abgelöscht.
Wegen der noch immer trockenen Wälder wurde die Feuerwehr alarmiert, um diese Feuer abzulöschen.
Dieses zog sich an beiden Tagen über 2 Stunden hin.
14.11.2003
Verkehrsunfall
Zu einem schweren Unfall kam es am Freitagabend, den 14.11.2003, auf der Landstraße 213 zwischen Nindorf und Schätzendorf. Gegen 20.12 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Nindorf, Hanstedt und Egestorf alarmiert, die schon wenige Minuten später an der Einsatzstelle waren. Ein silberner 3er BMW war aus nicht geklärten Gründen nach rechts von der Straße abgekommen und prallte mit der Fahrertür gegen eine ca. 30 Zentimeter starke Birke.
In dem Fahrzeug befanden sich zwei Männer wovon einer der beiden schon beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem Fahrzeug befreit war. Der zweite Insasse war im Fahrzeug schwer eingeklemmt. Die Feuerwehrleute mussten die Baumkrone vom Fahrzeug entfernen und einen weiteren Baum mit der Kettensäge fällen, um an den verunglückten Wagen heran zu kommen. Anschließend musste der PKW stabilisiert werden, weil er mit dem schwer verletzten Mann umzufallen drohte. Nach den Sicherungsarbeiten mussten dann Feuerwehrleute das Dach des BMWs, sowie den Beifahrersitz mit der Rettungsschere und Spreizer entfernen, um den zwischen Rückbank und Beifahrersitz eingeklemmten Mann befreien zu können.
Beide Männer kamen mit schweren Verletzungen ins Buchholzer Krankenhaus. Polizeibeamte aus Salzhausen versuchen nun zu klären wie es zum Unfall kam. Der BMW wurde bei dem Unfall total zerstört. Die Landstraße zwischen Nindorf und Schätzendorf musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten für 1,5 Stunden voll gesperrt werden.
19 - 20.11.2003
Zwei schwere Verkehrsunfälle in kurzer Zeit
Zu zwei schweren Unfällen kam es am Mittwoch und Donnerstag, den 19.11.03 sowie 20.11.03 auf der L 213 zwischen Asendorf und Hanstedt. Der erste Unfall ereignete sich am späten Mittwochabend, den 19.11.2003. Hier wurde die Freiwillige Feuerwehr Hanstedt sowie der Rüstwagen aus Jesteburg zu einem Unfall mit eingeklemmter Person auf die L 213 gerufen. Gegen 23.20 Uhr befuhr eine 25jährige Buchholzerin die L 213 von Asendorf in Richtung Hanstedt, als ihr Fiat Barchetta Cabrio aus
noch ungeklärten Gründen nach einer Rechtskurve links von der Fahrbahn abkam und frontal gegen zwei dicke Alleebäume fuhr. Die junge Buchholzerin wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt. Feuerwehrleute aus Hanstedt und Jesteburg befreiten die 25jährige aus dem Wrack, die anschließend mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Buchholz gebracht wurde. An dem Cabrio entstand erheblicher Sachschaden.
Der zweite Unfall ereignete sich nur neun Stunden später und das nur wenige Meter von der anderen Unfallstelle entfernt. Hier kam allerdings alle Hilfe für den Fahrer zu spät. Der silberne Rover kam hinter einer lang gezogenen Linkskurve ebenfalls nach links von der Fahrbahn ab, entwurzelte einen ersten Baum und knallte anschließend mit dem Dach voran gegen einen zweiten Baum. Der Wagen wickelte sich förmlich um den Baum, wobei das Dach des Fahrzeuges bis zu den Sitzen hinunter gedrückt wurde. Für die Einsatzkräfte aus Asendorf, Hanstedt und Jesteburg bot sich an der Einsatzstelle ein Bild des Grauens. Der 18jährige Fahrzeuginsasse war noch vorm Eintreffen der Einsatzkräfte im Fahrzeug seinen Verletzungen erlegen. Die Feuerwehrleute mussten den PKW erst von dem Baum ziehen, um den schwer in den Trümmern eingeklemmten Mann mit Hilfe vom hydraulischen Rettungsgerät zu befreien. Polizeibeamte versuchen nun in beiden Fällen zu klären, warum die beiden Pkws von der Straße abkamen. In beiden Fällen wurde die L 213 für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten für jeweils eine Stunde beziehungsweise eineinhalb Stunden voll gesperrt





















