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2004

Feuer

Ein brennender LKW rief am Mittwochnachmittag gegen 15.35 Uhr die Feuerwehren aus Brackel und Ohlendorf auf die Autobahn. Ein norwegischer LKW war gegen 15.25 Uhr auf der BAB A7 unterwegs als dieser aus noch nicht geklärten Gründen seine Fahrt kurz vor der Anschlussstelle Garlstorf auf dem Standstreifen beenden musste. Flammen schlugen unter dem Fahrerhaus hervor, die schnell auf das gesamte Fahrerhaus übergriffen. Neben der zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Brackel wurde auch das Tanklöschfahrzeug Ohlendorf zur Unterstützung mitalarmiert. Als das Tanklöschfahrzeug Brackel als erstes Fahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, stand noch nicht fest, was der LKW geladen hatte. Da die Lage in diesem Moment unklar war und das Feuer auf die Ladung übergriff, wurde zusätzlich das Tanklöschfahrzeug sowie der Einsatzleitwagen aus Hanstedt alarmiert. Vier Feuerwehrleute aus Brackel begannen unter schwerem Atemschutz mit einem Schaumrohr den ersten Löschangriff. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurden die restlichen Glutnester mit einem C- Strahlrohr abgelöscht. Nachdem feststand, daß der LKW nur Aluminiumteile für die Autoindustrie geladen hatte, die nicht in Brand geraten konnten, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Die anrückende Freiwillige Feuerwehr Hanstedt konnte auf der Anfahrt wieder beidrehen und einrücken. Nachdem der Brand gelöscht war stellten die Einsatzkräfte fest, daß kleine Mengen Diesel aus der beschädigten Kraftstoffleitung austraten. Die Brackeler Feuerwehrleute klemmten die Leitung ab, verschlossen sie und streuten Ölbindemittel aus. Da schon geringe Mengen Kraftstoff mit Löschwasser in einen Regensiel gelaufen war, wurde die Untere Wasserbehörde, für die genaue Bestimmung des Schadens alarmiert. Der LKW- Fahrer blieb unverletzt und konnte sogar noch einige Habseligkeiten aus dem berennenden SCANIA holen. Wie hoch der Schaden insgesamt ist steht noch nicht fest. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde zuerst die gesamte Fahrbahn und später zwei Fahrspuren gesperrt. Es bildete sich ein Stau von ca. vier Kilometern. Einige Fahrer von PKW’s und LKW’s waren in Thieshope abgefahren und wollten über die Umleitungsstrecke nach Garlstorf zur Autobahnabfahrt. Da in Quarrendorf eine Baustelle war staute sich der Verkehr von Quarrendorf drei Kilometer zurück bis zum Ortsausgang Brackel. Die Fahrer mussten sich in Geduld üben und brauchten für die Strecke Brackel Quarrendorf eine drei viertel Stunde.

Ein brennender LKW rief am Mittwochnachmittag gegen 15.35 Uhr die Feuerwehren aus Brackel, Ohlendorf und Hanstedt auf die Autobahn.

Hilfeleistung

Eine große Suchaktion wurde am Montag, den 06.09.2004, auf dem Hanstedter Töps durchgeführt. Es wurde eine seit dem Freitag, den 03.09.04, verschwundene Frau gesucht. Nachdem Polizeikräfte schon mehrere Tage nach der 47jährigen Frau gesucht hatten, wurde nun nach erneuten Erkenntnissen der Polizei die Feuerwehr und eine Hundesuchstaffel aus Lüneburg vom Roten Kreuz hinzugezogen. Von 17.15 Uhr bis 20.30 Uhr suchten 95 Feuerwehrleute, sieben Hunde mit ihren Führern, ein Polizeihund mit dessen Führer aus Verden sowie ein Polizist per Pferd ein bestimmtes Areal zwischen Dierkshausen und dem Hanstedter Töps ab. Erschwert wurde die Aktion von der warmen Witterung. Ebenfalls aufpassen mussten die Einsatzkräfte vor Schlangenbisse durch die Kreutzotter, die in diesem Areal zu dieser Jahreszeit häufig im Gelände vorkommt. Nur mit vorschriftsmäßiger Feuerwehrkleidung war eine Querung des Geländes möglich. Von den Freiwilligen Feuerwehren waren Dierkshausen, Asendorf, Hanstedt, Schierhorn, Ollsen, Quarrendorf und Nindorf im Einsatz. Die Einsatzkräfte fanden außer einem abgestürzten Wetterballon keine Hinweise auf die verschwundene Frau. Die 47jährige Frau soll bei ihrem verschwinden ein Fahrrad sowie ein Rucksack dabei gehabt haben. Die zuständige Polizeidirektion Salzhausen hat die Suche jetzt über die Medien ausgedehnt.

Suchaktion Montag, den 06.09.2004

Schwere Sturmböen



Sturmeinsätze im Landkreis Harburg


Landkreis Harburg Schwere Sturmböen, die teilweise Orkanstärke erreichten, haben am späten Sonnabend abend sowie in der Nacht zu Sonntag und auch noch am Sonntag morgen die Feuerwehren des Landkreises Harburg gefordert. Zu 65 sturmbedingten Einsätzen mussten die Feuerwehren ausrücken, in der Hauptzahl waren dabei umgestürzte Bäume von Straßen und Wegen zu beseitigen. Die Böen waren dabei teilweise so heftig, dass Bäume mit Stammdurchmessern von einem Meter und mehr nahezu mühelos durch die Böen entwurzelt wurden und umkippten. Insgesamt waren 40 aller 108 Feuerwehren des Landkreises Harburg in nahezu allen zwölf Städten und Gemeinden im Einsatz, um die Sturmschäden zu beseitigen.
Begonnen hatte die Einsatzserie um 20.41 Uhr. Dort stürzte aufgrund der starken Sturmböen ein Baum zwischen Klecken und Helmstorf auf die Fahrbahn. Die Feuerwehr Klecken beseitigte den Baum mittels einer Kettensäge. Nahezu parallel wurde die Feuerwehr Buchholz in den Sperberweg und die Feuerwehr Jesteburg in den Talweg gerufen, auch hier blockierten umgestürzte Bäume die Fahrbahn. Die Feuerwehr Hollenstedt wurde nur wenig später nach Ochtmannsbruch alarmiert, dort war ein Baum auf ein Wohnhaus gefallen. Der Baum richtete keine großen Schäden an und wurde mittels Motorkettensägen vorsichtig abgetragen. Weitere auf Straßen gefallene Bäume beschäftigen in der weiteren Folge bis Sonntag morgen teils mehrfach die Feuerwehren aus Dibbersen, Drage, Garlstorf, Glüsingen, Hanstedt, Hittfeld, Holm, Hollenstedt, Holtorfsloh, Kampen, Laßrönne, Leversen, Maschen, Meckelfeld, Moisburg, Moor, Nenndorf, Nindorf, Otter, Salzhausen, Stelle, Toppenstedt, Tostedt, Vierhöfen, Wenzendorf, Wesel und Wistedt beseitigen. In Thieshope war in der Straße Thieshoper Hörsten ein Baum auf eine Garage gestürzt und hatte einige Schäden verursacht. Die Thieshoper Feuerwehr beseitigte den Baum. Mehrere Stunden lang musste die Rosengartenstraße zwischen Leversen und der Rosengartenkreuzung gesperrt werden, dutzende umgestürzte und abgeknickte Bäume sowie Geäst machte ein Durchkommen unmöglich. Die Feuerwehr Leversen/Sieversen war hier stundenlang im Einsatz, um die Bäume zu zerlegen. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Bauhofes der Gemeinde Rosengarten wurden die Arbeiten durchgeführt. In Maschen musste die Feuerwehr einen komplett umgestürzten Bauzaun an einer Baustelle in der Schulstraße sichern. Mit provisorischen Befestigungen wurde der Bauzaun wieder in seine Ursprungslage gebracht. Die Rader Feuerwehr hatte es mit einem in die Oberleitung an der B 3 gestürzten Baum zu tun. Auch hier wurde schnell Hilfe geleistet, ebenso wie in Lübberstedt, wo ebenfalls ein Baum in eine Oberleitung gestürzt war. Erhebliche Schäden entstanden dagegen an einem Wohngebäude im Ostpreußenweg in Sprötze. Dort war ein Baum auf das Dach des Hauses gestürzt und hatte das Dach teilweise abgedeckt. Nur äußerst vorsichtig konnten die Feuerwehrleute aus Sprötze mit Kettensägen den Baum zerlegen, ohne weitere Schäden anzurichten. Nachdem der Baum entfernt worden war, wurde das Dach notdürftig mit Planen gegen die teils heftigen Regenfälle gesichert. Die Feuerwehren aus Glüsingen und Hollenstedt mussten zudem spezielle Verkehrshindernisse entfernen, in Glüsingen war ein PKW Anhänger auf die Straße gekippt und musste beseitigt werden, in der Gewerbestraße in Hollenstedt war sogar ein LKW Anhänger umgestürzt, den es zu beseitigen galt. Ein PKW wurde in Otter durch einen Baum beschädigt, als dieser auf das Fahrzeug fiel. Glück im Unglück hatte der Fahrer im doppelten Sinne. Er konnte sich unverletzt befreien, und nachdem die Feuerwehr den Baum beseitigt hatte, stellte sich heraus, dass der PKW sogar noch fahrbereit war.

06.03.2004



Schwerer Verkehrsunfall bei Hanstedt

Pressemitteilung der FF SG Hanstedt - SG-PW Arne Behrens - vom 07.03.2004
Am späten Samstagabend, den 06.03.2004, gegen 23.06 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Hanstedt sowie der Rüstwagen aus Jesteburg zu einem schweren Verkehrsunfall auf die L 213 zwischen Hanstedt und Asendorf gerufen.
Kurz vor dem Abzweiger nach Schmalenfelde war ein weinroter VW Passat aus noch nicht geklärten Gründen auf spiegelglatter Fahrbahn in der dortigen Linkskurve nach rechts von der Straße abgekommen und mit der Beifahrerseite gegen eine dicke Linde geprallt.
Bei dem Aufprall wurde der Beifahrer schwer eingeklemmt. Mehrere Ersthelfer sicherten die Unfallstelle und betreuten die beiden ansprechbaren Personen im Unfallwagen bis zum Eintreffen der Feuerwehren aus Hanstedt und Jesteburg sowie des Rettungsdienstes.

Die schon wenige Minuten später eintreffenden Feuerwehrleute konnten den Fahrer sofort und den Beifahrer nach einer Viertelstunde aus dem Wrack befreien. Beide Personen wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn für ca. eine Stunde voll gesperrt werden.
Der VW Passat hat nur noch Schrottwert.
Die Polizei Salzhausen hat die Ermittlungen übernommen, um zu klären warum der Wagen von der Fahrbahn abkam.