Berichte
31.12.2006
Orkanboen über Hanstedt
Zum Ende des Jahres bescherte ein Orkantief den Feuerwehren im Landkreis Harburg eine unruhige Nacht. Windgeschwindigeiten die in Spitzenboen 150km/h und mehr erreichten, entwurzelten diverese Bäume und legten den Verkehr auf zahlreichen Strassen lahm. So auch in Hanstedt, wo gegen 02:00 Uhr die erste Meldung einging. Mit dem Einsatz der Kettensäge konnten jedoch auch hier wieder schnell für freie Fahrt gesorgt werden.
26.12.2006
Zimmerbrand in Otter – Wärmebildkamera der FF Hanstedt im Einsatz
Der erste Einsatz für die Feuerwehr Hanstedt am 2. Weihnachtstag war eine Nachforderung der Feuerwehr Otter (Samtg. Tostedt). In einem Wohnhaus war in einem Zimmer im ersten Obergeschoss aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Umgehend rückten die Feuerwehren aus Otter und Tostedt an und löschten die Flammen. Da nicht klar war, ob sich das Feuer noch in die vertäfelten Wände und Decken gefressen hatte, rückte die Feuerwehr Hanstedt mit der Wärmebildkamera und durchsuchte mit Unterstützung der vor Ort befindlichen Kameraden die Räume. Bereits nach kurzer Zeit konnte dann Entwarnung und der Brandort an den Eigentümer übergeben werden.
26.12.2006
Lagerfeuer beschäftigt die Feuerwehr
Der Polizei Winsen wurde in den Abendstunden des 2. Weihnachtstages ein Feuerschein an der Kreisstrasse Richtung Ollsen gemeldet. Die Dienst habenden Polizeibeamten gaben diesen Hinweis an die Rettungsleitstelle weiter, welche die Feuerwehr Hanstedt zu diesem mutmaßlichen Feuer alarmierte. Diese konnte jedoch schnell Entwarnung geben. Lediglich ein Lagerfeuer auf einem Hof, an dem sich die Gäste einer Weihnachtsfeier wärmten, konnte vorgefunden werden. Für die 25 eingesetzten Feuerwehrkameraden war dieser Einsatz bereits nach wenigen Minuten beendet.
17.12.2006
Einsatz für die Wärmebildkamera der Feuerwehr Hanstedt
Auf dem Garlstorfer Campingplatz brannte aus bisher ungeklärter Ursache das dortige Verwaltungsgebäude in voller Ausdehnung. Um versteckte Brandnester in der Decke aus Brettbindern aufzuspüren, wurde auch die Wärmebildkamera der Feuerwehr Hanstedt alarmiert. Mit der feinen Sensortechnik konnten auch die letzten noch schwelenden Stellen gefunden werden, so dass im folgenden die Kräfte zügig abrücken konnten und die Gefahr eines Wiederaufflammens minimiert wurde.
30.11.2006
Gleitschirmflieger abgestürzt – Wärmebildkamera der Feuerwehr Hanstedt zum ersten Mal im Einsatz
Premiere jetzt bei der Feuerwehr Hanstedt. Die durch eine viel beachtete Spendenaktion beschaffte Wärmebildkamera, wurde jetzt erstmals im Einsatzfall eingesetzt.
Eine auf der Autobahn A250 PKW-Fahrerin bemerkte im Bereich der Gemarkung Stelle, dass ein Gleitschirmflieger wohl in Probleme geraten war und die Kontrolle über sein Fluggerät verloren hatte und daraufhin abgestürzt war. Umgehend alarmierte sie über den Notruf die Feuerwehr. Im Anbetracht der dem Nullpunkt zusteuernden Außentemperaturen wurde eine beispielhafte Suchaktion eingeleitet. Neben den Wehren Stelle, Ashausen, Ramelsloh und Ohlendorf wurden auch die verfügbaren Wärmebildkameras des Landkreises an die Einsatzstelle beordert. Systematisch wurde mannstark und mit Hilfe der optischen Geräte, die in Frage liegenden Gebiete abgesucht. Nach über 5 Stunden vergeblicher Suche, bei der auch die Rettungshundestaffel aus Harburg und Suchhunde der Polizei Lüneburg zum Einsatz kamen, brach die Einsatzleitung schließlich die Aktion ergebnislos ab. Ob die Suchaktion in den nächsten Tagen fortgesetzt wird, müssen die weiteren Ermittlungen der Polizei zeigen.
14.10.2006
Laterne, Laterne – Sonne, Mond und Sterne
Es ist schon Tradition, dass am Herbstmarkt Samstag in Hanstedt der große Laternenumzug stattfindet. Damit die kleinsten auch sicher ihre hell leuchtenden Lampions durch Hanstedts Straßen können, sichert die Feuerwehr Hanstedt die Strecke. Auch dieses Jahr nahmen wieder viele Kinder mit ihren zum Teil selbstgebastelten und aufwendig verzierten Laternen teil und zogen laut singend durch Hanstedts Straßen.
28.09.2006
Nicht schwindelfreie Katze mit Übermut
Besorgte Bürger meldeten der Rettungsleitstelle in Winsen jetzt eine Katze in einem Baum in 8 Meter Höhe. Über Telefon vermittelte der diensthabende Disponent den Einsatz an die Feuerwehr Hanstedt, welche mit 3 Kameraden ausrückte und die Katze aus dem Baum rettete.
16.09.2006
Auslaufendes Benzin unterbricht Urlaubsreise
Ein technischer Defekt am Fahrzeug führte bei einem Urlaubspaar aus dem Kreis Limburg/ Hessen dazu, dass sie ihre Reise nun vorerst unterbrechen müssen. Gegen 16:00 Uhr bemerkte der Fahrer, dass aus dem Motorraum größere Mengen Benzin flossen. Geistesgegenwärtig steuerte er sein Auto noch an den Rand der Harburger Straße und alarmierte die Feuerwehr. Diese rückte umgehend aus, nahm die auslaufenden Betriebstoffe auf und verbrachte das Fahrzeug auf den Hof einer benachbarten Kfz-Werkstatt. Was zu dem Austritt der hoch entzündlichen Flüssigkeit führte ist, zurzeit noch ungeklärt
13.09.2006
Abgase lösten Brandmelder aus
Zu einem eher kuriosen Einsatz mussten am Mittwochvormittag die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt ausrücken. Um 11.38 Uhr wurde wegen des Auslösen der Brandmelderanlage im DRK Alten- und Pflegezentrums Hanstedt die Wehr Hanstedt über Vollalarm alarmiert. Da dies in diesem Jahr schon mehrfach vorkam, rückte die Wehr Hanstedt erst mit dem LF 16/ 12 und neun Mann zu dem nur wenige Hundert Meter entfernten DRK Zentrums in der Fritz- Reuter- Straße aus.
Die schon wenige Minuten später eintreffenden Feuerwehrleute suchten sofort den Raum auf, in dem der Brandmelder ausgelöst wurde. Beim Betreten der Wohnung fanden die Hanstedter Feuerwehrleute glücklicherweise kein Feuer vor, aber das Fenster stand offen und die Abgase eines vor dem Fenster mähenden Rasenmähers waren in den Raum gelangt und hatten den Brandmelder ausgelöst. Nachdem die Fenster geschlossen wurden konnte die Anlage wieder scharf gestellt werden und die Mitglieder der Wehr Hanstedt die Einsatzstelle verlassen.
Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
17.08.2006
Pizza sorgt für Feuerwehreinsatz
Die vorgeschriebene Backzeit einer Pizza in einem Küchenofen in Ollsen war wohl schon einige Minuten überschritten, als dichte Rauchschwaden von dem verkohlten Teigfladen aus der Küche drangen und Anlass für die Vermutung gab, dass selbige komplett in Flammen stehe. Die Feuerwehren Ollsen und Hanstedt konnte dann auch bereits auf der Anfahrt beidrehen, die Bewohner hatte sich selber geholfen und die „italienische Rauchbombe“ ins Freie gebracht.
16.08.2006
Große Alarmübung in Sahrendorf- Schätzendorf
Zu einem Gebäudebrand mit vermissten Personen wurden vor kurzem die Freiwilligen Feuerwehren aus Sahrendorf- Schätzendorf und Egestorf mit dem Einsatzleitwagen aus Hanstedt, nach Schätzendorf alarmiert. Hier sollten nach einem Unfall in einem Einfamilienhaus, in der Straße „Am Winterberg“ insgesamt sieben Handwerker sich noch in einem brennenden Haus befinden.
Die ersten eintreffenden Feuerwehrleute rüsteten sich sofort mit schweren Atemschutzgräten aus, um die eingeschlossenen Personen aus dem Rauch zu befreien. Da der einzige Zugang verschlossen war, wurde dieser mit Hilfe der großen Feuerwehraxt geöffnet. Innerhalb weniger Minuten gelang es dann den ersten drei Atemschutztrupps (sechs Feuerwehrleute), die ersten Verletzten aus dem vermeidlich brennenden Haus zu befreien.
Die weiteren Vier mussten anschließend in dem total verqualmten Gebäude noch intensiver gesucht werden. So mussten die Atemschutztrupps sogar in schwer zugänglichen Abseiten des Hauses kriechen, um die Verletzten zu suchen. Während im Gebäude die Menschenrettung voll im Gange war, entschied der Einsatzleiter von der Wehr Sahrendorf- Schätzendorf weitere Kräfte zu alarmieren. Anschließend heulten in den Orten Evendorf, Nindorf, Ollsen und Undeloh die Sirenen.
Die dann anrückenden Feuerwehren mussten nun für ausreichendes Löschwasser sorgen, das sie zum einen aus einer Zisterne in Schätzendorf bekamen und des Weiteren aus der ca. 300 Meter entfernten Aue. Nachdem die vier nachrückenden Wehren in Windeseile die langen Schlauchleitungen gelegt hatten halfen sie noch bei der Brandbekämpfung am Gebäude und stellten weitere Atemschutztrupps zur Verfügung.
Die erfahrenen Feuerwehrleute merkten, trotz der sehr gut ausgearbeiteten Übung durch den stellvertretenden Ortsbrandmeister aus Sahrendorf- Schätzendorf Isernhagen sowie vom Samtgemeindebrandmeister Hanstedts Klaus Stöckmann, schnell, daß es sich um eine Übung handelte. Hervorragend war für diese Alarmübung, daß das Übungsobjekt in den nächsten Tagen abgerissen werden sollte. Somit konnten die Feuerwehrleute unter fast identischen Einsatzbedingungen diese Übung abarbeiten.
Als Beobachter waren der Abschnittsleiter Heide Sven Wolkau und der Kreisbrandmeister Dieter Reymers zu Gegen und zeigten sich auf der Abschlußbesprechung mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann bedankte sich bei der Familie Dzillack für die Bereitstellung des Abrissgebäudes für die Übung.
Bericht: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
Bild: Arne Behrens, SG-PW Hanstedt
12.08.2006
Gras- und Waldfläche brannte
Zu einer brennenden Grasfläche wurde am Samstagnachmittag, den 12.08.06, gegen 14.00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Egestorf alarmiert. Als das erste Fahrzeug der Wehr Egestorf an der Einsatzstelle zwischen Egestorf und Lübberstedt eintraf, hatte sich das Feuer sehr rasant ausgebreitet. Das Feuer war nun mittlerweile sogar auf die am Waldrand abgelegten Rundballen übergegriffen sowie auf das Waldstück selber. Während die ersten Feuerwehrleute sofort versuchten, den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen, wurden zusätzlich weitere Kräfte aus den Wehren Evendorf, Sahrendorf- Schätzendorf hinzualarmiert. Ebenfalls nachalarmiert wurden das Tanklöschfahrzeug der Wehr Garlstorf sowie der Einsatzleitwagen der Wehr Hanstedt.
Trotz des schnellen Ausbreitens des Feuers, gelang es den gut 50 Einsatzkräften innerhalb kürzester Zeit, die Einsatzstelle unter Kontrolle zu bekommen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Unterstütz wurden die Feuerwehrleute noch von Landwirten die mit einem Trecker und Frontlader die Rundballen auseinander fuhr sowie von einem Trecker mit einem Güllewagen, der zusätzliches Wasser zur Einsatzstelle brachte.
Insgesamt fielen über 8000 Quadratmeter Grasfläche, ca. 300 Quadratmeter Wald und an die 20 Rundballen dem Feuer zum Opfer.
Nach gut zwei Stunden war das Feuer gelöscht. Die weiteren Nachlöscharbeiten sowie Brandwache übernahm die Freiwillige Feuerwehr Lübberstedt.
Wie hoch der Schaden ist und wie das Feuer ausbrach, steht noch nicht fest.
Fotos und Bericht: Arne Behrens
30.07.2006
Großartige logistische Meisterleistung der Feuerwehren im Landkreis Harburg : 350 Feuerwehrleute sichern Großradrennen mit mehr als 20.000 Teilnehmern
Eine großartige logistische Meisterleistung haben die Feuerwehren des Landkreises Harburg am Sonntag bei der Absicherung des Vattenfall Cyclassic Radrennens geleistet. Gut 350 eingesetzte Feuerwehrleute sicherten die durch eine gut 50 Kilometer lange Streckenführung quer durch den Landkreis Harburg führende Strecke mit den mehr als 20.000 Teilnehmern hervorragend ab.
Eigens für die Gesamteinsatzleitung war am Feuerwehrhaus in Buchholz eine Einsatzleitung aufgebaut worden, unter der Gesamtkoordination der beiden Abschnittsleiter Volker Bellmann und Sven Wolkau wurden die eingesetzten Feuerwehren geleitet. In Zusammenarbeit mit der Polizei fanden von gut 8 Uhr bis 13 Uhr im gesamten Streckenverlauf Vollsperrungen der Straßen statt, um die Radfahrer bestens zu sichern. Neben der Straßensicherung blieb aber auch genügend Zeit um die Radfahrer, darunter die so genannten 20.000 „Jedermänner“ anzufeuern.
Besondere Spannung kam natürlich auch bei den eing3esetzten Feuerwehrleuten auf, als das Profiradfeld mit Stars wie dem Sprinter Erik Zabel oder Paolo Bettini aus Italien mit hoher Geschwindigkeit durch die Straßen fegte. Tausende Zuschauer standen an den Straßenrändern und feuerten die Sportler lautstark an. Die Feuerwehren aus Fleestedt, Hittfeld, Helmstorf, Lindhorst für die Gemeinde Seevetal, Bendestorf, Harmstorf und Jesteburg für die Gemeinde Jesteburg, Buchholz, Dibbersen und Holm für die Stadt Buchholz, Asendorf, Dierkshausen, Hanstedt, Schierhorn für die Gemeinde Hanstedt und Ehestorf/Alvesen, Emsen, Leversen/Sieversen, Nenndorf und Vahrendorf/Sottorf für die Gemeinde Rosengarten waren stundenlang im Einsatz, um die bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten.
Sämtliche Streckensperrungen und/oder Anforderungen von Rettungsmitteln bei Stürzen wurden von der Einsatzleitung aus Buchholz direkt an die eingesetzten Feuerwehren weitergeleitet, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Wenn Polizeifahrzeuge mit der roten Flagge durch die Absperrungen durch fuhren, wurden die Absperrungen sofort gesperrt und erst wenn die grüne Flagge kamen, wurde die Sperrung wieder aufgehoben.
Neben den Straßensperrungen boten viele Feuerwehren aber auch den vielen Zuschauern kleine Straßenfeste an, leckeres Gegrilltes und erfrischende Getränke waren eine willkommene Abwechslung.
Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg
Fotos: FF.Hanstedt
20.07.2006
3000qm² Wald und Unterholz in Flammen – 7 Feuerwehren über Stunden im Einsatz
Seit Wochen ausbleibende Niederschläge haben den Wald in eine tickende Zeitbombe verwandelt. Bereits ein kleiner Funke durch eine achtlos weggeworfene Zigarette oder eine Glasscherbe reichen zurzeit aus um ein Großfeuer zu entfachen. So geschehen jetzt zur Mittagszeit im Bereich Handeloh/Wesel. Erste Anrufer berichteten von einer weitsichtbaren Rauchsäule die von Wesel aus in südwestlicher Richtung über dem Wald zu sehen sei. Daraufhin alarmierte der diensthabende Disponent umgehend die Feuerwehren Wesel, Undeloh, Hanstedt, Handeloh und Welle. Nach einer kurzen Suche in dem unübersichtlichen Gelände konnte dann die Schadensstelle ausgemacht werden. 3000qm² Kiefernaltholzbestand und entsprechendes Unterholz standen in Flammen. Mit mehreren Strahlrohren und Feuerpatschen rückte man den, sich immer weiter fressenden Flammen zu Leibe. Zur Unterstützung wurden noch die Tanklöschfahrzeuge aus Heidenau und Tostedt zur Einsatzstelle beordert, auch Landwirte aus den umliegenden Ortschaften unterstützten mit Wasserwagen die Löscharbeiten. Nach gut 3 Stunden konnten dann die ersten Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen und an die Stützpunkte zurückkehren. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch noch mehrere Stunden hin. Die Brandursache ist noch ungeklärt.
16.07.2006
50 000qm² Stoppelfeld in Flammen - Anhaltende Trockenheit macht Feuerwehren zu schaffen
Aus bisher ungeklärter Ursache brannte am Sonntag in den späten Nachmittagstunden ein Stoppelfeld an der Straße zwischen Egestorf und Sudermühlen. Vom Waldbrandwachturm in Egestorf, der aufgrund der anhaltenden Trockenheit zur Zeit ständig besetzt ist, wurde gegen zwanzig vor sechs eine große Rauchsäule bemerkt und die Rettungsleitstelle in Winsen unterrichtet. Diese alarmierte daraufhin ohne Zeitverzögerung die Feuerwehr Egestorf und den Einsatzleitwagen Hanstedt. Aufgrund der Ausbreitung des Feuers wurden umgehend die Tanklöschfahrzeuge aus Evendorf und Hanstedt nachalarmiert. Mit tausenden von Litern Löschwasser aus den Fahrzeugen und vereinten Kräften in Form von Feuerpatschen gelang es schließlich ein Übergreifen auf benachbarte Kronfelder und angrenzende Waldstücke zu verhindern. Nach einer guten Stunde waren dann auch die letzten Flammen erstickt.
16.07.2006
Schützenfest in Hanstedt – Feuerwehr sichert Umzüge
Bei strahlendem Sommerwetter fand am Wochenende in Hanstedt das Schützenfest statt. In Amtshilfe für die Polizei sicherte die Freiwillige Feuerwehr Hanstedt dabei die Marschrouten der Schützen ab. Ein paar Bilder dazu finden sie hier!
10.07.2006
Chlorgasaustritt in Fachklinik
Durch einen technischen Defekt in der Pumpenanlage des Freibades auf dem Gelände des Fachkrankenhauses Hansenbarg, traten in den Nachmittagstunden eine größere Menge eines Wasser-Chlorgemisches aus und sammelten sich im Technikraum im Keller der Rehabilitationsklinik für Suchtkranke.
Die alarmierte Feuerwehr Hanstedt riegelte den Gefahrenbereich weiträumig ab und kontrollierte unter schwerem Atemschutz das Ausmaß des Schadens. Zur Messung der Konzentration des die Atemwege reizenden Gemisches wurde der Gerätewagen Gefahrgut der Feuerwehr Egestorf durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeisters angefordert. Begleitet von einem hohen Einsatz von Technik und Personal konnte mit Hilfe der aufwendigen Messtechnik Entwarnung gegeben werden. Nach 2 Stunden übergab der Einsatzleiter Arne Behrens schließlich die Einsatzstelle wieder an das technische Personal der Klinik und die eingesetzten Kameraden kehrten an ihre Stützpunkte zurück.
06.07.2006
Schweres Sommergewitter zieht über den Landkreis
Harburg – mehr als 300 witterungsbedingte Einsätze – Jesteburg und Asendorf im wahrsten Sinne des Wortes „abgesoffen“
Ein schweres Sommergewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen ist am Donnerstag abend über den Landkreis Harburg hinweg gezogen und hat erhebliche Beschädigungen hinterlassen.
Insbesondere in Jesteburg und Asendorf wurden schwere Sachschäden durch das Unwetter erzielt, mehrere hundert Feuerwehrleute von 30 Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Harburg waren stundenlang im Einsatz, um die Unwetterschäden zu beseitigen.
Mehr als 300 Einsätze mussten die Einsatzkräfte dabei ableisten. Um kurz vor 20 Uhr hatte das Unwetter den westlichen Teil des Kreises erreicht und begann seine Wirkung zu zeigen. Um 19.54 Uhr wurde die Feuerwehr Bendestorf alarmiert, ein Baum war durch Sturmböen in der Straße „Bardal“ entwurzelt. Nur wenig später wurde dann die Feuerwehr Jesteburg alarmiert, sintflutartiger Regen hatte quasi den gesamten Ort mehr oder weniger geflutet, das Wasser stand in einigen Straßen bis zu einem Meter hoch.
Dutzende Keller liefen durch die Wassermassen voll, auch Garagen, Erdgeschosswohnungen, Carports und andere tiefer liegende Unterkünfte wurden durch das Wasser geflutet. Die Feuerwehr aus Jesteburg stand diesen unzähligen Einsätzen allein völlig hilflos gegenüber, die gesamte Gemeindefeuerwehr Jesteburg wurde nachalarmiert.
Parallel dazu hatte das Unwetter auch den Nachbarort Asendorf erreicht, auch hier überflutete der Starkregen ganze Straßenzüge und setzte unzählige Keller unter Wasser. Besonders schlimm traf es die Rehabilitationsklinik „Waldklinik“ in Jesteburg, wo das Wasser in den Keller strömte und für einen Stromausfall sorgte. Zudem wurde durch das Wasser das Rehabilitationshaus geflutet, allein hier entstanden erhebliche Schäden.
Die Versorgung der Patienten war allerdings nicht gefährdet, dank des schnellen Einsatzes von der Feuerwehr konnte auch das Wasser aus dem Keller des Versorgungsgebäudes gepumpt werden. In der Straße Moorweg war ein Baum quer über die Straße gestürzt, dieser wurde mit einer Kettensäge zerlegt. Die Einsatzkräfte in Jesteburg konnten unmöglich allein gegen die Wassermassen Herr werden, daher entschloss sich die Örtliche Einsatzleitung, weitere Kräfte nachzualarmieren.
Feuerwehren aus Eckel, Klecken, Ramelsloh, Ohlendorf, Lindhorst, Helmstorf, Dierkshausen sowie der Erste Hilfeleistungszug der Kreisfeuerwehr mit den Feuerwehren Borstel, Luhdorf, Salzhausen und Winsen sowie aus Wistedt kamen zu Hilfe. Auch das THW Stelle-Winsen wurde mit drei Gruppen in den Einsatz nach Jesteburg geschickt.
Allein in Jesteburg mussten die Kräfte der Feuerwehr und des THW, unterstützt vom örtlichen Bauhof, gut 250 witterungsbedingte Einsatzstellen abarbeiten. Gewissermaßen das gesamte Ortsgebiet war von dem Starkregen betroffen, und bis in die Morgenstunden dauerten hier die Aufräumarbeiten an. Nicht minder getroffen wurde Asendorf, so die örtliche Feuerwehr von weiteren Einheiten aus Brackel, Hanstedt, Nindorf, Ollsen, Quarrendorf, Marxen und Wesel unterstützt werden musste, auch hier war im Ortskern alles rund um die Jesteburger Straße abgesoffen.
Zirka 50 Einsätze waren hier abzuleisten, unter anderem auch die Beseitigung eines umgestürzten Baumes, der quer über die L 213 gestürzt war. Auch hier waren die Aufräumarbeiten bis in die Nacht hinein am Laufen. Hilfe für die teilweise erschöpften Einsatzkräfte gab es vom alarmierten Verpflegungszug der Kreisfeuerwehr, die schmackhafte Stärkungen für die Einsatzkräfte zubereiteten und austeilten.
Weitere Einsätze in punkto Witterung wurden weiterhin in Hittfeld, Eckel, Klecken, Marxen, Schierhorn und Dibbersen verzeichnet. Das einzig wirklich Positive an diesem heftigen Unwetter ist, dass keine Menschen zu Schaden kamen. Die gesamt entstandenen Sachschäden sind noch nicht genau zu beziffern, allerdings dürfte in so manchem Fall ein mehr erheblicher Sachschaden entstanden sein.
Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg
Bilder: Feuerwehr Hanstedt, Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg
18.06.2006
Deutsche Meisterschaften der Senioren
Radrennen in Hanstedt – Koordinierung von Absperrungen und Rettungsdiensten durch die FF Hanstedt
Am Sonntag fanden in und um Hanstedt die Deutschen Radrennmeisterschaften der Senioren statt. Aus ganz Deutschland waren dabei die Sportler angereist, um zum freundschaftlichen Kräftemessen auf die 12 Kilometer lange Strecke zu starten. Was für die Fahrer ein Höhepunkt im Wettkampfjahr darstellt, brachte für die Feuerwehr Hanstedt und die umliegenden Wehren jede Menge Arbeit und Organisation mit sich. Im Feuerwehrhaus Hanstedt liefen dazu alle Fäden zusammen. Von der örtlichen Einsatzleitung aus wurden in Absprache mit der Polizei die Absperrmaßnahmen koordiniert und überwacht. Zudem mussten immer wieder Rettungsdienstfahrzeuge angefordert werden. So landete bereits am Vormittag der Rettungshubschrauber in der Ortsmitte Hanstedts, weil ein älterer Mann über schwerwiegende Kreislaufprobleme klagte. Jedoch auch ein Massensturz im Zieleinlauf und einige andere kleine Stürze während des Radrennens forderte die volle Konzentration der Disponenten. Aber auch an den Absperrungen war die Stimmung nicht immer wohl gesonnen. Viele Autofahrer zeigten sich trotz vorausgegangener Information durch Hörfunk und Presse verärgert über die Sperrungen und luden ihren Frust auf den Schultern der Feuerwehrleute ab. Hier wünscht man sich ein wenig mehr Zurückhaltung und Verständnis war dann das Resümee dieses Tages. Der Sport hatte jedoch an diesem Tag gewonnen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Verantwortlichen dann gegen Abend auf dem Dorffest die Sieger ehren.
10.06.2006
Zwei an einem Tag
Zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Stunden musste die Feuerwehr Hanstedt zum DRK-Zentrum ausrücken.Dort führte das Braten von Bratwursten zur Auslösung der Brandmeldeanlage. Nach kurzer Erkundung konnte schnell Entwarnung gegeben werden, die
Anlage wurde zurückgestellt und die Feuerwehr rückte wieder ein.
10.06.2006
Aller guten Dinge sind drei!
Diesmal führte der scharfe Duft und Rauch von gebratenen Zwiebeln zur Auslösung der Brandmeldeanlage im DRK-Zentrum. Routiniert wurde die Anlage abgelesen, der entsprechende Brandmelder kontrolliert und mit sicherer Hand schließlich die Anlage wieder in den Überwachungszustand gesetzt.
23.05.2006
Erneut Auslösung der Brandmeldeanlage im DRK-Zentrum
Die Abgase eines Rasenmähertreckers, welcher durch den Hausmeister zum Abstellen in den Keller des DRK-Zentrums gefahren wurde, löste jetzt die Brandmeldeanlage des erst kürzlich eingeweihten DRK-Zentrums aus. Die Feuerwehr war wenige Minuten nach dem Alarm vor Ort, kontrollierte die Meldung und schaltete die Anlage schließlich wieder in den Überwachungszustand zurück.
13.05.2006
Erneut brennt Forstmaschine – 1000m⊃2; Wald gehen in Flammen auf
Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen kam es jetzt zu einem Brand einer Forstmaschine im Bereich Wehlen. Die Flammen des im Vollbrand stehenden Arbeitsgerätes hatten sich bereits auf 1000m⊃2; Wald und Unterholz ausgebreitet. Die ersteintreffende Wehr aus Wesel forderte daher umgehend die Tanklöschfahrzeuge aus Hanstedt und Welle nach. Auch der Einsatzleitwagen rückte auf Anordnung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Arne Behrens zur Koordinierung des Einsatzes aus. Mit geballten Mitteln gelang es dann schnell eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern und die letzten Flammen zu löschen. Bereits nach 40 Minuten konnten daher die Feuerwehren wieder an ihre Stützpunkte zurückkehren.
Bilder: Arne Behrens
02.05.2006
Forstrückemaschine geht in Flammen auf – Kräfte aus zwei Landkreisen vor Ort
Aus bisher ungeklärter Ursache fing bei Arbeiten im Wald bei Wehlen eine Forstrückemaschine Feuer und wurde vollständig zerstört. Feuerwehren aus dem Landkreis Harburg und Soltau-Fallingbostel waren gegen 19:30 Uhr zu diesem Einsatz alarmiert worden. Auch das Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen Hanstedt waren angefordert konnten jedoch bereits auf der Anfahrt beidrehen, da der Brand bereits durch Soltauer Kräfte gelöscht worden war.
26.04.2006
Feueralarm in DRK-Begegnungszentrum – „Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig!“
Die intensiven Kochbemühungen einer Mitarbeiterin des neu errichteten DRK-Begegnungszentrums beunruhigte jetzt die sensible Technik der automatischen Brandmeldeanlage, die daraufhin eine Feuermeldung an die Rettungsleitstelle in Winsen schickte. Die sofort alarmierte Feuerwehr Hanstedt konnte nach dem Eintreffen schnell Entwarnung geben und die Anlage wieder in die Grundstellung zurücksetzen. „Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig alarmiert“, kommentierte der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Benecke diesen „Feueralarm“.
11.04.2006
Schornsteinbrand in Undeloh – Feuerwehr sichert Gebäude
Kaum war der Einsatzleitwagen von dem Pferdestallbrand in Marxen eingerückt, da erreichte die Feuerwehr Hanstedt die nächste Alarmierung durch die Rettungsleitstelle in Winsen. In Undeloh hatten sich in einem Kaminzug Russrückstände entzündet, so dass meterhohe Flammen und Glutfunken aus dem Schornstein schlugen. Die Feuerwehren Undeloh und Wesel, die ebenfalls zu diesem Einsatzort beordert worden waren, stellten umgehend Brandwachen im Haus auf, um ein etwaiges Übergreifen auf Teile des Wohngebäudes zu verhindern. Durch das Abbrennen dieser Rückstände entstehen im Schornstein extrem hohe Temperaturen. Durch etwaige Risse in den Außenmauern des Kamins kann es dann zu einer Ausbreitung des Feuers kommen. Der benachrichtigte Schornsteinfeger entschärfte dann umgehend die Gefahr. Nach einer gründlichen Reinigung, bei der auch die Rückstände entfernt wurden, konnten die Feuerwehren die Einsatzstelle verlassen.
11.04.2006
Pferdestall wird Raub der Flammen – 3 Feuerwehren im Einsatz
Zu einem brennenden Pferdestall in Marxen wurden am Dienstagabend
die Feuerwehren Marxen, Brackel sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Hanstedt alarmiert. Das Hanstedter Löschgruppenfahrzeug, welches gerade voll besetzt auf einer Ausbildungsfahrt unterwegs war, wurde durch die Rettungsleitstelle ebenfalls zum Einsatzort beordert, konnte jedoch bereits auf der Anfahrt beidrehen. Mit Hilfe von 4 C-Rohren war es den Kräften vor Ort bereits gelungen das 7x 15m große Gebäude zu löschen. Sie konnten jedoch nicht verhindern, dass das das Stallgebäude vollständig zerstört wurde. Die Pferde waren zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht in dem Gebäude untergestellt und waren durch das Feuer zu keiner Zeit gefährdet. Ermittlung zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen. Für die eingesetzten Kräfte war der Einsatz nach ca. 1 Stunde beendet und die Fahrzeuge konnten an ihre Stützpunkte zurückkehren.
Bilder: Feuerwehr Hanstedt
10.04.2006
Feuerwehrleute aus Hanstedt helfen im Einsatzgegen die Flut – Bereitschaftsführer Carsten Röhrs zieht positive Bilanz
10.04.2006
Müde aber zufrieden kehrten am Montagabend die 120 Feuerwehrkameraden aus dem Krisengebiet im Landkreis Lüneburg zurück. Über 14 Stunden waren sie unter der Leitung des Hanstedter Ortsbrandmeisters Carsten Röhrs im Einsatz, um einen durchgeweichten Deichabschnitt in Neu Garge zu stabilisieren. Mit Schuten und LKWs wurden die erforderlichen Sandsäcke zu den gefährdeten Deichen gebracht und dort durch die Einsatzkräfte fachmännisch verbaut.
Während der Pegelstand der Elbe sich im Laufe des Tages stabilisierte, waren für die Einsatzkräfte die Minuten der Erholung gezählt. Schlag auf Schlag wurden neue Sandsackladungen angeliefert, die in mühevoller Handarbeit entladen und auf die Deichkrone geschafft werden mussten. Zufrieden zeigte sich am Ende dieses ereignisreichen Tages der Deichbereitschaftsführer Carsten Röhrs. Ausdrücklich lobte er die Moral der 120 Einsatzkräfte und hob ebenfalls die gute Einsatz-organisation durch die Kräfte vor Ort hervor. Durch dieses erfolgreiche Zusammenspiel der beteiligten Kräfte sei ein erfolgreicher Abschluss dieses Einsatzes erst möglich geworden, so Röhrs. Die Erschöpfung war den Feuerwehrleuten, unter denen auch vier Feuerwehrkameraden aus Hanstedt waren, am Ende dieses Tages auch deutlich anzumerken. Die Stunden der körperlichen Arbeit hatte auch bei ihnen schließlich ihre Spuren hinterlassen.
Bilder: Arne Behrens, Feuerwehr Hanstedt
14.03.2006
Großbrand in Quarrendorf ! Scheune und Gerätschaften werden ein Raub der Flammen !
Das Jahr ist noch jung, da hält das zweite Großfeuer auf Hanstedter Gemeindegebiet nach
der Zerstörung des historischen Dorfkrugs die Frauen und Männer der Feuerwehr Hanstedt
in Atem. Um 15:55 Uhr heulten bereits zum zweiten Mal an diesem Tag die Sirenen und
die Einsatzleitzentrale meldete einen Scheunenbrand im Ortszentrum von Quarrendorf.
Nachdem die Wehr Hanstedt nahezu zeitgleich mit den Kameraden der Ortsfeuerwehr Quarrendorf an der Einsatzstelle in der Dorfstraße eintrafen, wurde schnell klar, dass die vorhanden Kräfte hier nicht ausreichen würden. Das etwa 20m x 40m große landwirtschaftliche Gebäude brannte bereits in voller Ausdehnung. Aus diesem Grund wurden umgehend die Nachbarwehren aus Brackel, Nindorf, Dierkshausen, Asendorf und Thieshope
durch den zwischenzeitlich eingetroffen Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann nachalarmiert, der zusammen mit dem Abschnittsleiter Heide Sven Wolkau die Einsatzleitung übernahm. Da keine Menschen und Tiere in Gefahr waren wurde umgehend mit einem massiven Löscheinsatz begonnen, bei dem zu Spitzenzeiten 6 B- und 4 C-Rohre in Stellung gebracht wurden. Zahlreiche Kameraden gingen dabei mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten vor. Zum Wechsel des verunreinigten Schlauchmaterials wurde weiterhin der Schlauchwechselwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Hittfeld an die Einsatzstelle beordert. Das Scheunengebäude selbst wurde, zusammen mit dem dort untergestellten landwirtschaftlichen Maschinenpark, letztlich ein Raub der Flammen, jedoch konnten ebenfalls gefährdete Nachbargebäude wirksam geschützt werden.
Für die Wehr Hanstedt war der Einsatz gegen 19:30 Uhr beendet.
Die Nachlöscharbeiten durch die Wehr Quarrendorf werden noch Stunden in Anspruch nehmen.
Angaben über die Brandursache und die Schadenshöhe sind zur Zeit noch nicht möglich, die
zuständige Polizeidienststelle Salzhausen hat die Ermittlungen dazu jedoch bereits aufgenommen.
Bilder: Matthias Köhlbrandt, Arne Behrens, Feuerwehr Hanstedt, Rumsch
14.03.2006
Explosion reißt Ehepaar aus dem Schlaf, Hund stirbt bei Wohnungsbrand!
Man kann nur erahnen, welche Dramatik sich in der Nacht zu Dienstag in einem Einfamilienhaus in Schierhorn abgespielt hat: Eine gewaltige Explosion erschütterte gegen 2:45 Uhr das Haus und riss die Bewohner, ein Ehepaar, abrupt aus dem Schlaf. Durch eine Stichflamme, die sich nur wenige Augenblicke später durch die geschlossene Schlafzimmertür schlug, begriffen sie sofort den ernst der Lage. Umgehend suchten sie den Weg ins Freie und verständigten über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle in Winsen, die sofort die nötigen Schritte einleitete: Da zunächst nicht klar war, ob sich noch weitere Personen im Gebäude befanden, wurden neben den Feuerwehren Schierhorn, Hanstedt und Wesel auch ein Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug mit dem Stichwort „Feuer – Menschenleben in Gefahr“ zum Einsatzort beordert. Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in die brennenden Wohnräume und in den Keller vor, durchsuchten die Räume nach weiteren Personen und löschten die Flammen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die eisigen Temperaturen. 15°C minus zeigte das Quecksilber und drohte die Schlauchleitungen einfrieren zu lassen. Nach kurzer Zeit war die Lage dann unter Kontrolle und der Einsatzleiter konnte Entwarnung geben: Keine Person war mehr im Gebäude gewesen.
Für den Hund der Familie kam jedoch jede Hilfe zu spät, er hatte sich vermutlich verstört in das Obergeschoss geflüchtet, wo er dann am Rauch erstickt war.
Bilder:Arne Behrens
01.03.02006
Pressemitteilung Polizei Winsen: Brand des ehemaligen Dorfkrug, Ermittlungen deuten auf Brandstiftung hin
Am 21.02.06 kam es zu einem erheblichen Brand in einem ehemaligen
Gasthof in Hanstedt. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass das Feuer vermutlich durch Brandstiftung entstanden ist. Ein technischer Defekt oder andere Brandursachen konnten durch die Ermittler bisher nicht festgestellt werden. Durch einen Brandmittelspürhund der Polizei wurden am Brandort Brandbeschleuniger angezeigt. Der zentrale
Kriminaldienst in Buchholz bitte Zeugen, die in der Brandnacht
verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder die Hinweise in diesem
Zusammenhang geben können, sich bei der Polizei zu melden, 04181/
285-0
21.02.2006
Großbrand in Hanstedter Ortskern zerstört leerstehendes Gasthaus – 16 Feuerwehren im Einsatz – geschätzte 750.000 Euro Schaden !
Ein Großbrand hat in der Nacht zu Dienstag den leer stehenden „Dorfkrug“, ein Traditionslokal mitten im Hanstedter Ortskern vollständig zerstört. 16 Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz, um den Brand zu löschen und erfolgreich ein Übergreifen auf umstehende Gebäude zu verhindern. 160 Feuerwehrleute waren im Einsatz, sie konnten ein Niederbrennen des Gebäudes nicht verhindern. Um 01.56 Uhr war die Feuerwehr Hanstedt durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Brand des Gebäudes alarmiert worden. Die anrückenden Kräfte mussten nicht lange nach dem Einsatzort fragen, ein weithin sichtbarer Feuerschein wies ihnen und auch nachrückenden Kräften den Weg. Die ersten Einsatzkräfte aus Hanstedt ließen die Alarmstufe sofort erhöhen, umgehend wurden weitere Feuerwehren aus Asendorf, Nindorf, Ollsen, Brackel, Quarrendorf sowie Drehleitern der Feuerwehren aus Buchholz und Meckelfeld nachgefordert. Auch der zweite Zug Brandbekämpfung der Kreisfeuerwehr, bestehend aus den Feuerwehren Tostedt, Handeloh, Welle, Wenzendorf und Wesel wurde zur Einatzstelle beordert. Mit einem massiven Löschangriff wurde versucht, das im Vollbrand stehende, 1600 Quadratmeter große Gebäude zu löschen. Starker Funkenflug bedrohte umliegende Gebäude, hier wurde von den Feuerwehrleuten erfolgreich eine Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren aufgebaut und so ein Übergreifen des Brandes verhindert. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung direkt um das Brandobjekt herum mussten 20 Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung unter umluftunabhängigen Atemschutz eingesetzt werden. Für die Eigensicherung der im Einatzbefindlichen Kräfte wurde ein Rettungswagen des DRK angefordert, dieser wurde glücklicherweise nicht benötigt. Zur besseren Koordination der eingesetzten Kräfte wurde der Einsatzleitwagen des Landkreises, stationiert in Ashausen nachgefordert, auch die Feuerwehr Schierhorn kam zum Einsatz. Unter der Einsatzleitung von Kreisbrandmeister Dieter Reymers, Heide-Abschnittsleiter Sven Wolkau sowie Gemeindebrandmeister Klaus Stöckmann gelang es den eingesetzten Kräften, das Feuer nach gut zwei Stunden vollständig unter Kontrolle zu bringen. In Spitzenzeiten setzten die Kräfte hierzu sieben B- und fünf C-Strahlrohre sowie zwei Wenderohre über die beiden Drehleitern ein. Für die Brandbekämpfung musste von der Feuerwehr eine umfassenden Wasserversorgung aufgebaut werden, sogar von einem weiter entferntenkleinen Fluss wurde das Löschwasser heran gefördert. Bis in die Morgenstunden waren die Wehren mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt, erst dann konnten nach und nach die nachgeforderten Feuerwehren aus dem Einsatz heraus gelöst werden. Die Hanstedter Feuerwehr war bis in die Mittagsstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Dankesworte gingen an die Bevölkerung, die noch in der Nacht die Kräfte mit heißen Getränken versorgte. Durch den Brand, bei dem glücklicherweise niemand zu Schaden kam, entstand ein von Polizeibeamten vor Ort geschätzter Sachschaden von gut 750.000 Euro. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Brandstelle wurde noch vor Ort beschlagnahmt und die spezielle Ermittlungsgruppe der Polizei nahm die Ermittlungsarbeiten auf.
Bilder: Matthias Köhlbrandt, Arne Behrens, Feuerwehr Hanstedt
Text: Matthias Köhlbrandt
06.02.2006
Betriebsstoffe auf Straße
In den Nachmittagsstunden rückte die Feuerwehr Hanstedt zu einem Einsatz in die „Alte Schulstraße“ aus.
In Höhe des Kaufhauses Dittmer ist es zu einem Auffahrunfall durch zwei Motorroller auf einem PKW gekommen.
Durch den Unfall traten Öl und Benzin aus, welches durch die Wehr Hanstedt schnell abgestreut wurde. Verletzt wurde niemand.
Zum Unfallhergang hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
01.02.2006
Brenzlige Busfahrt
Es war kurz vor 13:00 Uhr als der Fahrer eines Reisebusses auf der Autobahn A7 bemerkte, dass dichter Rauch aus dem Motorraum quoll. Umgehend lenkte er den Bus auf den Standstreifen und alarmierte die Feuerwehr, eher er selber einen Löschversuch unternahm. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war dann der Brand auch schon soweit gelöscht, dass die Feuerwehr nicht mehr tätig werden brauchte.
29.01.2006
Festumzug zur fünften Jahreszeit
Den Höhepunkt des Hanstedter Faslams bildet jedes Jahr der große Festumzug durch die Straßen Hanstedts. Auf bunt geschmückten Wagen oder als Fußgruppen ziehen die Narren an jedem letzten Sonntag im Januar los, um die fünfte Jahreszeit auch in der Nordheide ordentlich zu feiern. Natürlich übernahm auch dieses Mal wieder die Feuerwehr Hanstedt als Amtshilfe für die Polizei die Absicherungsarbeiten und garantierte so einen sicheren Verlauf der Veranstaltung.
14.01.2006
Unruhiger Beginn des neuen Jahres
Das neue Jahr war noch nicht einmal zwei Wochen alt, da hatte der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt Carsten Röhrs schon drei Einsätze in der Einsatzstatistik zu verzeichnen. Zweimal musste der Einsatzleitwagen ausrücken, um bei Schornsteinbränden in Wesel und in Schierhorn die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen und einmal wurde eine leblose Person hinter einer verschlossenen Tür in Hanstedt vermutet, worauf der Rettungsdienst und die Feuerwehr Hanstedt alarmiert wurde. Nach dem Öffnen der Tür wurde dieser Verdacht dann zur schrecklichen Gewissheit: Bei der älteren Dame, die die Helfer hinter der Tür vorfanden, konnte der ebenfalls alarmierte Notarzt nur noch den Tod feststellen.



















































































