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Zeltlager 2005

Abschlußbericht

Auf dem Dienstplan der JF Hanstedt steht Sommerpause, doch kaum war der letzte Dienst vorbei, begannen 14 Jugendliche aufgeregt ihre Koffer zu packen. Das Zeltlager steht an! Viel wurde in Voraus geplant und oft wurde über die anstehende Ausfahrt gesprochen, nun war es endlich soweit. Es ging tatsächlich los!!
Schon am frühen Montagvormittag trafen sich JFw. Thomas Lüdtke mit seinem Betreuer- und Helferteam um sämtliches Material für das Zeltlager zu verladen. Neben 3 großen Zelten und einer eigenen Zeltküche musste jede Menge Equipment mitgenommen werden. Große Hilfe bekam die JF schon zum 2ten Mal von der Firma Tischlerei Scharfenberg aus Hanstedt. Axel Scharfenberg stellte uns nicht nur seinen Lkw zur Verfügung, er und seine Frau Sybilla fassten tatkräftig mit an und fuhren uns sogar das Material bis zu unserem Zeltplatz im Harz.
Mittlerweile war es schon 12:00 Uhr und aus allen Richtungen kamen die Jugendlichen mit Gepäck und Fahrrädern. Schnell wurde der letzte Platz auf dem Lkw gefüllt. Und dann ging´s los. Einige der Betreuer fuhren vorweg um den Platz herzurichten und die Zelte aufzubauen. Mit großer Vorfreude, aber auch ein bisschen traurig noch nicht mit zu dürfen, fuhren die Jugendlichen wieder nach Hause, um sich am nächsten Tag pünktlich zur Abreise zu treffen.
Am Dienstag war es dann auch endlich für die 14 Kids der JF Hanstedt soweit. Mit zwei gemieteten Kleinbussen wurde das Ziel Bad Lauterberg im Harz schnell erreicht. Doch schon auf der Straße zu unserem Campingplatz gab es den ersten Schreck. So weit bergauf !?!?! Ja, wir waren im Harz angekommen. Unser Zeltplatz lag wunderschön außerhalb der Stadt Bad Lauterberg am Wiesenbecker Teich. Nachdem die Jugendlichen völlig erschöpft das Zelt erreichten, (die letzten Meter mussten zu Fuß erklimmt werden!) war die Freude groß. Begeisterung über den Zeltplatz und den Badesee verbreitete sich. Als dann auch noch der Grill angeheizt wurde, war jeder davon überzeugt; das wird eine tolle Woche !
Nach einer eher kurzen Nacht tönte um 07:30 Uhr „Küss mich ich bin die Feuerwehr“ durch die Zelte. Als auch die letzten aus den Federn kamen, ging es im Laufschritt um den Teich. Den Rest vom Mittwoch verbrachten wir unter Tage. Erst besuchten wir ein Bergwerk, wo selbst uralte Maschinen für uns in gang gesetzt und vorgeführt wurden. Anschließend bewunderten wir in der Baumann Tropfsteinhöhle wunderschöne Stalaktiten und Stalakniten.
Leider kamen schon am Donnerstag Erinnerungen an das Kreiszeltlager 2004 in Moisburg auf. Es regnete ununterbrochen und auch der Platz wurde nach und nach matschiger. Doch die JF Hanstedt hatte noch nicht genug Wasser bekommen. Nach einem kurzen Besuch im Kraftwerk der Okertalsperre sprangen wir alle gemeinsam ins Wellenbad Vitamar in Bad Lauterberg.
Am Freitagmorgen hieß es dann wir fahren ins Museum, und die Freude über den ausgefallenen Frühsport war schnell verflogen. Doch schon im ersten Museum, dem Ski- und Heimatmuseum in Braunlage, merkten einige, Museumsbesuche müssen nicht immer langweilig sein. Ein älteres Ehepaar hatte in ihrem Haus eine urige Ausstellung vieler alter Sachen eingerichtet. Gespannt hörten wir zu, wie es zum Skilaufen im Harz gekommen ist. Nächste Station war an diesem Tag die Schlangenfarm in Schladen. Beeindruckt von Schlangen, Krokodielen, Spinnen und anderen meist unangenehmen Krabbeltieren ging es zurück zur Schlammschlacht vor unseren Zelten.
Mit der Hoffnung auf Sonnenschein fielen wir alle in unsere Betten. Leider schien auch am nächsten Tag die Sonne nicht, aber es hatte zumindest aufgehört zu regnen. Ausgestattet mit Regenjacke, dickem Pullover und festen Schuhen ging es in der Harzer Nationalpark. In Torfhaus wartete schon ein Ranger auf uns. Er führte uns über sehr schöne Waldwege bis nach Bad Harzburg. Immer wieder wurden kleine Pausen eingelegt um uns auf Besonderheiten der Natur aufmerksam zu machen. Nachdem wir alle unser Ziel erreichten, waren wir froh in die Busse zu kommen und nicht mehr laufen zu müssen. Doch die Müdigkeit war schnell vorbei. Auf dem Campingplatz angekommen, sprangen wir alle in den Badesee.
Am Sonntag war es dann endlich soweit, die Sonne kam hinter den Wolken hervor und es wurde warm. Nach dem Frühstück wurden wir von einigen Kameraden der Feuerwehr Bad Lauterberg abgeholt. Mit LF, MTW und ELW ging es zum Gerätehaus der Wehr. Die Jugendlichen staunten über die vielen Fahrzeuge der Stadt, doch als die Drehleiter raus geholt wurde, war alles andere uninteressant. Jeder von uns durfte einmal in den Korb einsteigen und wurde bis zu 30 m in die Höhe gefahren.
Der restliche Tag wurde mit Spiel und Spaß am Wiesenbecker Teich verbracht.
Einige dachten am Montag schon an die bevorstehende Abreise, doch es stand noch der Ausflug zum Brocken an. Von Torfhaus aus mussten 300 Höhenmeter auf rd. 7 km bewältigt werden. Völlig erschöpft genossen wir anschließend den herrlichen Ausblick vom höchsten Punkt des Harzes, bevor es mit der Brockenbahn wieder abwärts ging.
Ein letztes Mal kuschelten sich alle in ihre Schlafsäcke, ehe am Dienstag die Zelte wieder abgebaut werden mussten. Trotz allgemeiner Müdigkeit und Erschöpfung waren innerhalb von 2 Stunden alle Zelte und Koffer wieder im Lkw der Tischlerei Scharfenberg verstaut und es ging ab nach Hause.
Alle sind sich einig, trotz des schlechtren Wetters, wir hatten ein tolles Zeltlager !!

Ein großer Dank geht an Familie Drombowsky und seine Mitarbeiter für die tolle Unterkunft auf dem Campingplatz am Wiesenbecker Teich. Ein sehr schöner, sauberer (!!!) Platz. Vielen Dank !!!

Die ersten Bilder

Bilder:
Stephan Wurth, Conny Gruner, Axel Grabitz (folgen noch)

Zeltlager Bad Lauterberg 2005

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Stoffel´s Tierreich Zeltlager 2005

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